An dieser Stelle möchten wir euch das Kernteam der Hanfparade vorstellen. Sie sind das ganze Jahr dabei, die nächste Hanfparade vorzubereiten und dann durchzuführen.
Die meisten von ihnen sind Mitglieder des Jakis e.V., dem Trägerverein der Hanfparade. Das Engagement des Kernteams ist nicht von der Mitgliedschaft abhängig – allen, denen die öffentliche Möglichkeit zur Vertretung der vielfältigen Meinungen in der Hanfpolitik am Herzen liegt, sind eingeladen, die Hanfparade zu gestalten!
Weitere Personen kommen dazu, um weitere Aufgabenbereiche mit Leben zu erfüllen. Daher wird diese Seite das ganze Jahr über aktualisiert!
Greg ist seit vielen Jahren im Hanfparade-Team dabei und Vorstandsmitglied im Jakis e.V., dem Verein hinter der Hanfparade. Seine Überzeugung für die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel, Medizin und Rohstoff hat ihn dazu gebracht, sich nach Ende seiner Studi-Zeit der Hanfparade anzuschließen und über die Jahre immer wieder verschiedene Aufgaben zu übernehmen – von Organisation…
Als engagierter Aktivist und langjähriger Unterstützer der Hanfparade ist er insbesondere für die Koordination der Rednerinnen und Redner verantwortlich, die auf den Bühnen der Parade auftreten. Seine Arbeit umfasst die sorgfältige Auswahl und Betreuung der Redner*innen, die Vorbereitung ihrer Auftritte und die Sicherstellung, dass ihre Botschaften das Publikum erreichen. Hans Cousto, geboren im Frühling 1948…
Luzy ist seit über einem Jahrzehnt eine feste Größe in der Organisation der Hanfparade und hat mit ihrem Verein „Definizium Records“ entscheidend dazu beigetragen, die musikalische Vielfalt der Veranstaltung zu prägen. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz sorgt sie dafür, dass die Bühne der Hanfparade jedes Jahr mit erstklassigen Bands und DJs bespielt wird, die das Publikum…
Die Welt nannte ihn einen „radikalen Cannabisjünger“, die TAZ den „Günter Grass der Legalisierungsbewegung“ – Der Wahlberliner Steffen Geyer (43 Jahre) macht seit zwei Jahrzehnten öffentlich Drogenpolitik mit Schwerpunkt Cannabis. Er war u.a. beim Verein für Drogenpolitik, DHV, ENCOD sowie Grüne Hilfe Netzwerk aktiv; „agitierte“ vor zehn Jahren auf der Cannabiskultour an 100 Tagen in…
Martin, besser bekannt als „Tribble“, ist eine zentrale Figur in der Organisation der Hanfparade und seit 20 Jahren unermüdlich im Einsatz. Als Vorstand des Vereins JaKiS e.V., der die Parade trägt, ist er für die gesamte Planung und Umsetzung dieses bedeutenden Ereignisses verantwortlich. Von der Konzeption der Bühnenprogramme bis hin zur Koordination der Infostände –…
15-18 Uhr Umzug der Demonstration mit Paradewagen durch die Stadt
Wir werden gemütlich durch die Stadt Demonstrieren und die Aufmerksamkeit der PassantInnen auf uns lenken. Highlight ist das Brandenburger Tor, Bundestag, Hauptbahnhof und das Bundesministerium für Gesundheit an der Friedrichstraße.
Abschlusskundgebung (Spandauer Straße)
18:00 – Michael Knodt (Moderation): Vorstellung des Programms der Abschlusskundgebung
9. Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen
10. Kirsten Kappert-Gonther MdB, Sprecherin für Drogenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen
11.Christoph Roßner, Interdisziplinärer Hanf Sachverständiger, Roßner & Sohn GmbH
12.Andreas Gerhold, Vorsitzender Cannabis Social Club Hamburg e.V.
14:50 – Ansprache zum Abmarsch
15:00 – Start des Umzuges
15-18 Uhr Umzug der Demonstration mit Paradewagen durch die Stadt
Wir werden gemütlich durch die Stadt Demonstrieren und die Aufmerksamkeit der PassantInnen auf uns lenken. Highlight ist das Brandenburger Tor, Bundestag, Hauptbahnhof und das Bundesministerium für Gesundheit an der Friedrichstraße.
Abschlusskundgebung (Spandauer Straße)
18:00 – Michael Knodt (Moderation): Vorstellung des Programms der Abschlusskundgebung
18:10 – Musik (40 Minuten) – Götz Widmann – Liedermacher
Die Hanfparade fand am Samstag, den 10. August 2019 in Berlin statt.
Wir starteten und endeten im Jahr 2019 am selben Ort! Los ging es um 12 Uhr am Neptunbrunnen, in unmittelbarer Nähe zum S+U Bahnhof Alexanderplatz mit dem weltberühmten Berliner Fernsehturm.
„Legalisierung nur mit dir“ das Motto der 23. Hanfparade am 10.08.2019
Sowohl bei Cannabis als Rohstoff, Cannabis als Genussmittel, wie auch bei Cannabis als Medizin ist ein deutliches Defizit an Informationen in der Bevölkerung vorhanden. Diesem wollen wir effektiv entgegenwirken, in dem wir uns dieses Jahr auf die Aufklärung in vielen verschiedenen Bereichen konzentriert haben.
Eines von Drei Hanfparade Poster 2019Eines von Drei Hanfparade Poster 2019Eines von Drei Hanfparade Poster 2019Eines von Vier Hanfparade Poster 2019
Presse zur Hanfparade 2019
Vor der Hanfparade
Hanfjournal, Samstag, 27. Juli 2019 online + Printausgabe Juli 2019: Hanfparade 2019
TAZ Blog Drogerie, Donnerstag, 1. August 2019 online: Hanfparade 10. August 2019
Auf der Hanfparade mit dabei als Paradewagen waren:
der Hanfparade Demowagen
Bündnis90/Die Grünen
Eberswalder Crew
Die Linke
Legalize Niederlande
Junge Liberale FDP
Way to Wonderland
Linksjugend solid
Save Berlin
Piraten
Demoroute:
Die Hanfparade 2019 startete am 10.08.2019 um 12 Uhr mit der Bühne am Berliner Alexanderplatz (Spandauer Straße). Gleich daneben, in der Karl-Liebknecht-Straße, rüsteten die Paradewagen auf und machten ihre ersten Soundtests. Währenddessen unterhielt die Bühne bis 15 Uhr die TeilnehmerInnen mit der Auftaktkundgebung, politischen Reden und Musik.
Der Umzug startete ab 15 Uhr durch die Berliner Innenstadt. Er führte die TeilnehmerInnen und etwa ein Dutzend Paradewagen über die berühmte Straße “Unter den Linden”, durch das Regierungsviertel, zum Bundesgesundheitsministerium.
Im Anschluss zog Deutschlands größte Pro-Hanf Demo durch das touristische Zentrum der Stadt wieder zum Alexanderplatz.
Die Hanfparade 2018 fand am Samstag, den 11. August in Berlin statt.
Wir starteten und endeten erstmals in unserer Geschichte im Jahr 2018 am selben Ort! Los gings um 12 Uhr am Neptunbrunnen, in unmittelbarer Nähe zum S+U Bahnhof Alexanderplatz mit dem weltberühmten Berliner Fernsehturm.
„Aufklärung statt Verbote“ das Motto der 22. Hanfparade am 11.08.2018
Sowohl bei Cannabis als Rohstoff, Cannabis als Genussmittel, wie auch bei Cannabis als Medizin ist ein deutliches Defizit an Informationen in der Bevölkerung vorhanden. Diesem wollen wir effektiv entgegenwirken, in dem wir uns dieses Jahr auf die Aufklärung in vielen verschiedenen Bereichen konzentriert haben.
Was wir wollen
Die Pflanze Hanf in der vollen Breite ihrer Nützlichkeit wieder bekannt und interessant machen, außerdem sollen Vorurteile und Stigmatisierungen abgebaut werden.
Hanf als Nutzpflanze fördern
Hanf leidet nach wie vor unter dem Stigma der Wahrnehmung als „Drogenpflanze“. Trotz einer breiten Palette an zukunftsträchtigen Verwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Kleidung, Baustoff oder Lebensmittel, wird Hanf meistens noch mit den rückständigen Fehlinformationen vermeintlicher Aufklärungskampagnen assoziiert. Dem hielt die Hanfparade 2018 ein großes Nutzhanfareal und eine Hanfmeile mit Infoständen entgegen, auf welchen die volle Produktpalette dieser vielfältigen Pflanze präsentiert wurde.
Zugang zu Cannabismedizin erleichtern
Auch wenn in Deutschland ab 2017 die Krankenkassen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen sollen, bleibt es ein zeit- und kraftraubender Akt für Bedürftige an Cannabismedizin zu gelangen. Wir fordern einen massiven Bürokratieabbau und das Recht, sich seinen Medizinalhanf selbst anzubauen!
Cannabis als Genussmittel legalisieren
Vom Cannabiskonsum gehen bekanntlich weniger Risiken für das Individuum und die Gesellschaft aus, als vom Konsum der legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Ungeachtet dessen hält die derzeit herrschende Politik am Hanfverbot durch das Betäubungsmittelgesetz fest. Angeblich zum Schutz der Gesundheit. Dieser Schutz wird jedoch durch das Fehlen von Kontrollen ausgesetzt und Konsumenten werden durch Streckmitteln oder anderen Verunreinigungen geschädigt. Ein Ziel der Hanfparade ist es deshalb, möglichst vielen Menschen aufzuzeigen, dass das Verbot schlimmere Folgen hat als vom Konsum selbst ausgehen. Desweiteren ist ein effektiver Jugendschutz nur durch einen regulierten Markt umsetzbar.
Die Berliner Deklaration aus dem Jahr 2018 ist eine Zusammenstellung unserer Überzeugungen verbunden mit einem Forderungskatalog an die Bundesregierung. Sie wurde zur Hanfparade von den Teilnehmern mitgezeichnet und dem Bundesministerium für Gesundheit und der Drogenbeauftragten übersendet.
Ja, wir sind der Überzeugung, dass Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung sind, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Drogenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen, weil wir wissen, dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.
Lisa Haag ist Gründerin und Geschäftsführerin der MJ Universe GmbH, die auf strategische Beratung entlang der Wertschöpfungsketten von Cannabis spezialisiert ...
Enrico Fletzer vom ENCOD Exekutivkommitee kommt aus Italien zu uns. Er ist italienischer Journalist, Übersetzer, Dolmetscher und Mitglied des Exekutivkomitees ...
Als engagierter Aktivist und langjähriger Unterstützer der Hanfparade ist er insbesondere für die Koordination der Rednerinnen und Redner verantwortlich, die ...
Pierre Nölle-Rousseau, 1972 in Wuppertal geboren, ist Dozent für Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten von ...
Jan Fährmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Grünen in Berlin Jan Fährmann von der LAG Drogenpolitik der Grünen in Berlin ...
Piotr Markiełaŭ ist der Kommunikationsdirektor von Legalise Belarus für politische Bildung und Lobbyarbeit in Belarus (Weißrussland). Die Kampagne zielt auf ...
Mariana Pinzón Becht ist in Mexiko aufgewachsen und hat Religionswissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Heidelberg studiert. Vor allem die Gewaltsituation ...
Geboren 1969 in Belzig (Brandenburg), absolvierte Frank Tempel eine Berufsausbildung zum Landmaschinenschlosser. 1993 wechselte er in den Polizeidienst in Thüringen ...
Rolf "Rollo" Ebbinghaus, Kurator des Hanf Museums in Berlin, hat die Entwicklung der Legalisierungsbewegung und insbesondere der Hanfparade seit Anfang ...
protokumpel – das ist deutschsprachiger Elektro-Rock und Hartpop mit Punk-samples und Attitüde! In protokumpel vereinen sich hauptstadtrüpelei und liebe zum ...
Lasst euch überraschen was Ganjaman zur Hanfparade auffährt! Ganjaman gibt uns deutschsprachigen Reggae- und Dancehall von der Hanfparade-Bühne. Mit seinen ...
..und der Hanfparade-Paradewagen mit dem folgenden Lineup: DJ Felix Neua 15h – 16:30h DJ Patrice Solair 16:30h – 18h DJ Rave Nation 18h – 19:30h DJ Tizian Haas 19:30h – 20:30h DJ Darktronics b2b 20:30h – 22h
Um unsere Ziele und viele Hintergrundinformationen zu Hanf an unsere Teilnehmer und interessierte Mitbürger zu bringen, erscheint seit 2017 das „Hanfparade Magazin“. Es wird Deutschlandweit verteilt, sowie am Tag der Hanfparade an Teilnehmer/innen und Passanten.
Hinweis: dies ist eine alte Webseite! Um zur aktuellen Hanfparade zu gelangen, klicke hier: Hanfparade Startseite.
Um unsere Ziele und viele Hintergrundinformationen zu Hanf an unsere Teilnehmer und interessierte Mitbürger zu bringen, erscheint seit 2017 das „Hanfparade Magazin“. Das Magazin erscheint 2018 in einer Auflage von 20.000 Stück und wird Deutschlandweit verteilt, sowie am Tag der Hanfparade an Teilnehmer/innen und Passanten.
Hier kannst du die Ausgabe zur Hanfparade 2018 anschauen und downloaden:
Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – sind irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Dorgenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Hinweis: dies ist eine alte Webseite! Um zur aktuellen Hanfparade zu gelangen, klicke hier: Hanfparade Startseite.
Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen. Aus dieser Erkenntnis leitet sich das Motto der Hanfparade 2018 ab: Aufklärung statt Verbote.
Das kurz gefasste Motto ist mit klaren Forderungen verknüpft, die wir in der Berliner Deklaration zusammengefasst haben. Wir wissen, dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.
Weitere Informationen zu unserer Philosophie und den Hintergründen zu unserem Engagement für eine Neuausrichtung der Drogenpolitik und zur Beendigung des „Krieges gegen Drogen“ befinden sich auf unserer Website in der Rubrik Ziele & Motto.
Kiffer sind nach wie vor Fahndungsziel der Polizei
Die Abbildung zeigt die Repressionskoeffizienten für diverse Delikte mit Bezug zu Cannabis als Zeitreihe von 1987 bis 2017. Die rote Linie zeigt die auf den Konsum bezogenen Delikte (allgemeine Verstöße), die gelbe Linie die Delikte in Bezug auf Handel und Schmuggel, die grüne Linie die Delikte in Bezug auf die Einfuhr nicht geringer Mengen und die blaue Linie zeigt die Entwicklung bezüglich des illegalisierten Anbaus von Hanf. Angezeigt wird die Zahl der erfassten Delikte pro 100.000 Einwohner. Datenquelle: BKA Wiesbaden. Es gilt die Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0.
In Deutschland wurden noch nie so viele Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) registriert wie im letzten Jahr. Delikte in Bezug auf das BtMG sind in erster Linie reine Kontrolldelikte, das heißt, die Zahl der registrierten Delikte hängt vor allem von der Fahndungsintensität seitens der Polizei ab. Offenbar nutzt die Polizei die frei gewordenen Kapazitäten vor allem um Drogenkonsumenten – Personen, die zumeist keinen anderen Personen einen Schaden zufügen – zu verfolgen. Dabei intensiviert die Polizei vor allem die Jagd auf Kiffer. Gemäß der Kriminalstatistik 2017 des Bundeskriminalamtes stieg im Jahr 2017 die Anzahl der polizeilich registrierten Delikte wegen Verstoßes gegen das BtMG im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 9,2 Prozent, bei den Delikten in Bezug auf Cannabis insgesamt um 11,5 Prozent und bei den allgemeinen Verstößen (auf den Konsum bezogene Delikte, Besitz kleiner Mengen zum Eigenverbrauch) in Bezug auf Cannabis um 13,9 Prozent.
Zeitreihen mit den aktuellsten Daten bezüglich der Repression gegenüber Cannabiskonsumenten in den letzten Jahrzehnten offenbaren die akute Notwendigkeit sich gegen diesen Repressionswahnsinn zu wehren und die Legalisierungsbewegung zu unterstützen, zum Beispiel durch die Teilnahme an der Hanfparade, die am Samstag, 11. August 2018, in Berlin stattfinden wird.
Repression gegen Cannabiskonsumenten im Zeitvergleich
Die Repressionskoeffizienten stiegen bis 2004 nahezu kontinuierlich an und die Häufigkeitszahl bei den auf den Konsum von Cannabis bezogenen Delikte erreichte den Wert von 160 erfassten Delikte pro 100.000 Einwohner, bei den auf Handel mit und Schmuggel von Cannabis bezogenen Delikte stieg der Wert auf 49. In den folgenden Jahren sanken diese Werte wieder um dann wenige Jahre später wieder anzusteigen.
Im letzten Jahr stieg der Repressionskoeffizient bei den auf Cannabiskonsum bezogenen Delikte auf dem Rekordwert von 201 Delikte pro 100.000 Einwohner, was einer Zunahme von 26 Prozent gegenüber dem Wert von 2004 entspricht. Bei den auf Handel und Schmuggel bezogenen Delikte lag die Zahl der Delikte mit Bezug zu Cannabis im Jahr 2017 bei 39 pro 100.000 Einwohner, was 21,7 Prozent weniger sind als 2004. Im Vergleich zum Zeitpunkt vor vierzehn Jahren, als die Repressionskoeffizienten einen neuen Höchstand erreichten, hat die Repression gegen Cannabiskonsumenten deutlich zugenommen, beim Handel und Schmuggel ist dies jedoch nicht der Fall.
Hier findest du eine Liste von Organisationen und Einzelpersonen, die der Hanfparade nahe stehen und unsere Arbeit inhaltlich oder praktisch unterstützen.