Pressemitteilung zur Hanfparade 2005

Berlin, 4. Juni 2005

Der Konflikt mit Berlin

oder: Warum wir nicht feiern dürfen

In den vergangenen acht Jahren fand die Hanfparade stets einen würdigen Abschluss in unserer großen Abschlusskundgebung.

Mit Bühnenprogrammen, Nutzhanfareal, Kinderland, Speakers Corner und dem Markt der Möglichkeiten ist es uns gelungen Interesse an der Kulturpflanze Hanf zu wecken, Hilfesuchenden mit ehrlichen Informationen zur Seite zu stehen und die Politik an ihr Versprechen einer besseren Drogenpolitik zu erinnern. Darüber hinaus wurde die Hanfparade mit ihrer aufwändigen Abschlusskundgebung zu einem festen Bestandteil des Berliner Kulturkalenders.

Dennoch wird es in diesem Jahr keine „klassische“ Abschlusskundgebung geben!

In jedem Jahr lässt sich die Stadt Berlin etwas Neues einfallen um unserem berechtigten Demonstrationsbedürfnis Steine in den Weg zu legen. Wir sehen uns dabei in einer Reihe mit vielen anderen Demonstrationen und Veranstaltungen denen das Land Berlin das Leben solange schwer macht, bis die Veranstaltung unmöglich wird. Man denke nur an die endlosen Diskussionen um Loveparade, Fuckparade oder Christopher Street Day.

Bereits die zweite Hanfparade im Jahr 1998 musste sich mit der Willkür der Stadtregierung beschäftigen, da der damalige Polizeipräsident auf Intervention des Bürgermeisters Diepgen (CDU) die Abschlussveranstaltung der Hanfparade kurzerhand verbot. Erst ein Gericht konnte damals die Stadt in ihre Schranken weisen.

Auch in den folgenden Jahren ließ die Berliner Versammlungsbehörde als willfähriger Ehrfüllungsgehilfe der Regierendenkaste nichts unversucht, die Hanfparade zu be- oder wenn möglich zu verhindern. Obwohl die Versammlungsbehörde gesetzlich zu einer „versammlungsfreundlichen Zusammenarbeit mit dem Veranstalter“ verpflichtet ist, wurden willkürliche Beschränkungen für Marktstände gemacht, die die Hanfparade an den Rand des finanziellen Kollaps brachten; Routen, ja ganze Abschlusskundgebungen wurden verlegt um eine effektive Mobilisierung zu erschweren. Man ging sogar soweit, den Ordnern der Hanfparade das Tragen von gleichfarbigen T-Shirts zu verweigern, da dies gegen das Uniformitätsverbot verstoße. Preisfrage: Wann hat man das letzte Mal Security ohne Securityjacken gesehen?

In diesem Jahr gelang es der Versammlungsbehörde den schwarzen Peter an das Amt für Umwelt und Natur des Bezirks Pankow weiter zu geben. Dieses Verbot die Abschlusskundgebung der Hanfparade im Berliner Mauerpark mit der Begründung, sie würde „Anlagenbesucher gefährden und unzumutbar stören„. Der Bezirk ignoriert unser verfassungsmäßiges Recht zu demonstrieren und erfindet sich eine abstrakte Gefährdung des Mauerparks.

Dies geschieht jedoch nicht aus echter Sorge um den Zustand der Grünanlagen, waren doch alle angemeldeten Versammlungsbauten auf der Schwedter Straße geplant. Vielmehr geht es dem Bezirk darum Geld zu sparen. Anders kann man nicht erklären, dass die Hanfparade wie geplant ablaufen könnte, wenn ein teurer Reinigungsvertrag abgeschlossen worden wäre. Das eine solche Reinigung ein Vielfaches des gesamten Hanfparade-Etats kostet, wurde vom zuständigen Bezirksstadtrat Matthias Köhne (SPD) mit einem Schulterzucken abgetan.

Berlin gibt sich gern nach außen als weltoffene, liberale und zutiefst demokratische Kulturstadt – Wenn man jedoch versucht seine demokratischen Rechte wahrzunehmen, lernt man schnell, dass Berlin in Wirklichkeit mehr einer von Bedenkenträgern, Verweigerern und Verhinderern regierten Kleinstadt gleicht.

WIR LASSEN UNS DAS DEMONSTRIEREN NICHT VERBIETEN!

Alle die mit uns gegen Behördenwillkür und Regierigen-Terror kämpfen wollen, sind herzlich zur Hanfparade2005 am Samstag den 13.August eingeladen.

Bündnis Hanfparade e.V.
c/o Hanf Museum – Berlin
Mühlendamm 5
10178 Berlin

Fon (0178) 65 94 399

News vom Orgateam der Hanfparade

An dieser Stelle informiert das Organisationsteam der Hanfparade über Aktivitäten und Neuigkeiten zum Thema Cannabis und Legalisierung. Wir haben auch einen e-Mail Newsletter, den du weiter unten abonnieren kannst!

Aktuelle News von der Hanfparade

Foto von DJ Vite

DJ Vite

…oder wie er mit bürgerlichem Namen heißt Veit,verbrachte seine Kindheit in den 80er und 90er…

Weiterlesen
Foto von DJ Mara Zee

DJ Mara Zee

DJane Mara Zee ist eine aufstrebende DJane aus Deutschland. Sie ist bekannt für ihre breitgefächerte…
Weiterlesen
1 2 3 4 5 6 58 59 60 61

Der Hanfparade eMail-Newsletter

Neben den Webnews kannst hier unseren eMail-Newsletter abonnieren. Wir halten dich dann auf dem laufenden, wo wir anzutreffen sind und wie wir mit deiner Hilfe die Hanfpolitik ändern:

    Datenschutzbestimmungen lesen. Deine Daten werden zum Zweck des Newsletters und nur bei der Hanfparade gespeichert und nicht weitergegeben.




    Du erhältst eine automatische E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst wenn du diesen Link klickst, wird der Newsletter aktiviert.
    Der Newsletter erscheint ca. 6-12x pro Jahr und kann jederzeit wieder abbestellt werden.

    Berliner Deklaration

    Einleitende Worte

    Seit Jahrzehnten appellieren die unterschiedlichsten Organisation an die Bundesregierung, die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten zu beenden. Dies war bisher jedoch nicht von Erfolg gekrönt – ganz im Gegenteil, noch nie war die Zahl der registrierten Betäubungsmitteldelikte so hoch wie im Jahr 2017. Im Jahr 2017 lag diese bei 330.580, davon betrafen 203.389 allein Delikte im Zusammenhang mit Cannabis, wobei hier der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte über 80 Prozent betrug.

    In die Berliner Deklaration sind Textpassagen eingeflossen aus der Heidelberger Deklaration (verfasst von Werner Pieper) aus dem Jahr 1996 und der damit einhergehenden Kampagne „Kein Knast für Drogen“. Des weiteren wurden Textpassagen übernommen aus dem Forderungskatalog des Bundesverbandes der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V. aus den späten 90er Jahren, aus der Stellungnahme der Drogen- und Suchtkommission beim Bundesministerium für Gesundheit zur Verbesserung der Suchtprävention aus dem Jahr 2002, aus dem Catania Rapport des Europäischen Parlamentes „Empfehlung des Europäischen Parlaments an den Rat und den Europäischen Rat zu der europäischen Strategie zur Drogenbekämpfung“ aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest für sichere und gesunde Drogenpolitik in Europa der Europäischen Vereinigung für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) aus dem Jahr 2004, aus dem Manifest des Schildower Kreises sowie der Resolution deutscher Strafrechtsprofessorinnen und –professoren an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2013, aus dem drogenpolitischen Manifest „Weltkulturerbe der Psychonautik“ von Hans Cousto aus dem Jahr 2010, aus dem Manifest von LEAP Deutschland (Law Enforcement against Prohibition) sowie aus der Cannabispetition des Deutschen Hanfverbandes.

    Download

    Die Berliner Deklaration kann hier heruntergeladen und mitgezeichnet werden. Reicht sie gerne im Freundeskreis herum! Nach dem Ausfüllen bitte als Brief, Fax oder Scan an die Drogenbeauftragte der Bundesregierung senden. Die aktuellen Kontaktdaten der Drogenbeauftragten findest du auf ihrer Webseite drogenbeauftragte.de.

    Wortlaut

    Wir, die Anwesenden der
    Hanfparade am 11. August 2018
    und andere an der Thematik Interessierte erklären hiermit unter dem Motto
    Aufklärung statt Verbote

    Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – sind irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Drogenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

    Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen.

    Wir wissen

    • dass die religiöse, rituelle, hedonistische und medizinische Nutzung natürlicher Drogen wie z.B. Cannabis, Zauberpilze und Peyote die Menschheit von Urbeginn an begleiten;
    • dass der Gebrauch dieser und diverser synthetischer Substanzen wie zum Beispiel LSD, MDMA oder Methylon nicht pauschal illegalisiert gehört, da er für viele Menschen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit dient;
    • dass die repressive Politik der vergangenen Jahre und die von ihr erzeugten Marktmechanismen mehr individuelle und gesellschaftliche Schäden bewirken, als dies Drogen je könnten;
    • dass Streckmittel und Verunreinigungen in Produkten auf dem Schwarzmarkt eine erhebliche zusätzliche Gesundheitsgefährdung darstellen;
    • dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.
    • dass der Konsum psychoaktiver Substanzen als ein Handeln wahrgenommen werden kann, dass unter bestimmten Bedingungen in die Lebenswirklichkeit der Menschen integrierbar ist, dort einen berechtigten Platz finden und mit hochgeschätzten Werten der Gesellschaft vereinbar sein kann.

    Wir verurteilen

    • dass eine hohe Anzahl von Menschen zu verfehlten Gefängnisstrafen verurteilt wurden, weil sie durch gewaltlose Drogendelikte ohne Schaden für Dritte gegen die Verbotsgesetze des BtMG verstoßen haben;
    • dass die Herstellung von und der Handel mit illegalisierten Drogen die wichtigste Profitquelle der europäischen Mafiaorganisationen darstellen und sowohl ihre Möglichkeiten erhöhen, andere zu bestechen als auch, straffrei auszugehen;
    • dass erhebliche Polizeikräfte durch die Drogenfahndung gebunden werden, die bei der Verfolgung Schwerkrimineller oder der Überwachung von terrorverdächtigen „Gefährdern“ fehlen;
    • die Tatsache, dass der Deutsche Bundestag sich mehrheitlich gegen eine Evaluierung der Auswirkungen der derzeitigen Drogenpolitik ausgesprochen hat, denn wir sind der Überzeugung, dass die von den Drogen ausgehenden Gefahren unter anderem unter wissenschaftlichen, soziologischen und kulturellen Gesichtspunkten nicht nur durch eine genaue Untersuchung der objektiven und vergleichbaren Daten, sondern auch unter sorgfältiger Beurteilung aller anderen Folgen und Schäden für die Entwicklung der Gesellschaft analysiert werden müssen, um zu verhindern, dass bei der Analyse der zahlreichen Probleme im Zusammenhang mit Drogen eine zu starke Vereinfachung betrieben wird, und fordern, dass diese Analysen und Beurteilungen veröffentlicht werden.

    Wir propagieren nicht

    den Konsum von Drogen und wir sind besorgt über das Ausmaß des Drogenmissbrauchs weltweit. Wir sind ebenso besorgt über die zerstörerischen Auswirkungen durch die Verbrechen gewalttätiger Drogengangs und Kartelle auf der ganzen Welt. Keines dieser Probleme wird durch die derzeitige Drogenpolitik gelöst. Tatsächlich blühen Drogenmissbrauch und organisierte Kriminalität auf dem Boden des bestehenden Drogenverbots, ähnlich wie sie es während der Zeit der Alkohol-Prohibition in den USA taten.

    Wir bemühen uns

    um Aufklärung der Öffentlichkeit, insbesondere von Jugendlichen. Wir wollen realistische und glaubwürdige, weil auf eigenen Erfahrungen und nicht auf veralteten Theorien und staatlicher Propaganda basierende, Informationen über Drogengebrauch, Wirkungen und Risiken verfügbar machen. Keiner politischen Macht steht das moralische Recht zu, den Gebrauch psychoaktiver Substanzen pauschal zu verbieten.

    Wir fordern

    • dass die nationale Drogenpolitik auf wissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick auf jeden Drogentyp und nicht auf einem emotionalen Impuls basieren muss, da jedes drogenbezogene Problem einen spezifischen Ansatz erfordert, sowie in der Erwägung, dass eine Verallgemeinerung des Ansatzes die Glaubwürdigkeit aller Teilaspekte dieser Politik unterminiert;
    • die soziale und wissenschaftliche Erforschung illegalisierter Stoffe für einschlägige medizinische und soziale Zwecke zu verstärken;
    • ein stärkeres Gewicht auf die Aspekte Schadensbegrenzung, Information, Prävention, Behandlung und Berücksichtigung des Schutzes des Lebens und der Gesundheit der Menschen mit Problemen infolge des Konsums von illegalisierten Stoffen zu legen und Maßnahmen zu ermitteln, die die soziale Ausgrenzung der Betroffenen verhindern können, statt repressive Strategien umzusetzen, die an die Verletzung der grundlegenden Menschenrechte grenzen und häufig zu einer solchen geführt haben;
    • die notwendigen Informationsinitiativen zu verstärken und für ihre angemessene Finanzierung zu sorgen, um über illegalisierte Stoffe aufzuklären und dem Drogenkonsum vor allem an Schulen vorzubeugen, und um die negativen Auswirkungen des Drogenkonsums und die damit zusammenhängenden Gefahren einzuschränken;
    • Nachdruck auf verstärkte Aufklärungsmaßnahmen zu legen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Folgen des Konsums der verschiedenen Arten von Drogen (insbesondere synthetischen) basieren müssen, um jedermann klar und unmissverständlich warnen zu können;
    • die Beteiligung und Einbeziehung der Drogenabhängigen und Konsumenten und von Freiwilligendiensten sowie der Öffentlichkeit bei der Lösung der drogenbedingten Probleme festzulegen und erheblich zu verstärken;
    • die Forschung im Bereich der Verwendung von Pflanzen, deren Anbau gegenwärtig illegalisiert ist oder sich in einer Grauzone befindet, etwa Hanf, Opium oder Kokablätter, im Hinblick auf medizinische Anwendungen, Lebensmittelsicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, Erzeugung alternativer Energie, Ersetzung holz- oder ölbasierter Produkte oder im Hinblick auf sonstige nützliche Zwecke zu verstärken;
    • die Abschaffung des bestehenden Drogenverbots und die Einführung einer neuen Politik der Kontrolle und Regulierung von derzeit illegalisierten Drogen;
    • dass die Bundesländer – wie derzeit bei den Drogenkonsumräumen (Fixerstuben) – die gesetzgeberische Freiheit erhalten sollten, um verschiedene Modelle auszuprobieren, die eine gute Balance zwischen der Selbstbestimmung des Einzelnen über seinen Körper und der Notwendigkeit einer vernünftigen Regulierung herstellen, um Todesfälle, Krankheiten, Abhängigkeit und sonstige Schäden vorzubeugen;
    • dass nach dem Ende des Drogenverbotes alle Menschen, die aufgrund von Strafvorschriften im BtMG verurteilt wurden und keinem Dritten dabei einen Schaden zugefügt haben, umgehend entlassen, ihre Eintragung im Strafregister aufgehoben und ihre Bürgerrechte wieder hergestellt würden.

    Wir befürworten

    für jeden erwachsenen und kompetenten Menschen die freie Wahl der psychoaktiven Substanzen zur Erforschung eigener, nicht-alltäglicher Bewusstseinszustände. Dafür muss die Voraussetzung geschaffen werden, dass umfassende fachkundige Orientierungshilfen statt pauschaler Verteufelung angeboten werden.

    • Die umgehende Amnestie von Opfern des Drogenkriegs;
    • nationale und internationale Abkommen, die einer Entkriminalisierung entgegenstehen, zu überdenken und neu zu formulieren;
    • das Ende des Drogenkrieges.

    Wir hoffen auf Frieden.

    Quellenverzeichnis

    In diesen Text sind Begriffe und Passagen von folgenden Dokumenten eingeflossen:

    Heidelberger Deklaration
    http://www.drogeninfo.de/files/heidelbergerdek.htm

    Kein Knast für Drogen
    http://archiv.hanflobby.de/recht/kein-knast-fuer-drogen.html

    Forderungskatalog Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V.
    https://web.archive.org/web/20160126082009/http://www.akzeptierende-eltern.de/de/profil/forderungskatalog

    Stellungnahme der Drogen- und Suchtkommission zur Verbesserung der Suchtprävention
    https://www.drogenkult.net/index.php/text004.pdf?file=text004&view=pdf

    CATANIA RAPPORT, EUROPÄISCHE PARLAMENT, 2004
    http://encod.org/info/CATANIA-RAPPORT-EUROPAISCHE.html

    MANIFEST FÜR SICHERE UND GESUNDE DROGENPOLITIK IN EUROPA
    http://encod.org/info/MANIFEST-FUR-SICHERE-UND-GESUNDE.html

    Manifest Schildower Kreis
    http://schildower-kreis.de/manifest/

    Das Weltkulturerbe der Psychonautik – ein drogenpolitisches Manifest
    https://www.drogenkult.net/?file=text013&view=4

    Das Manifest von LEAP Deutschland
    http://leap-deutschland.de/manifest/

    Cannabispetition Deutscher Hanfverband
    https://hanfverband.de/sites/hanfverband.de/files/cannabispetition2017_begruendung.pdf

    Grafik Hanfparade 2023 Motiv A7 Aufkleberformat

    Hanfparade – Legalisierung, aber richtig! – 10. August 2024

    Hanfparade Poster 2024 "Legalisierung, aber richtig" am 10. August in Berlin, Webversion

    Samstag, 10. August 2024
    „Legalisierung, aber richtig!“
    Treffpunkt: Spandauer Str./Neptunbrunnen

    Die nächste Hanfparade findet am 10. August 2024 statt.

    Sowohl bei Cannabis als Rohstoff, Cannabis als Freizeitdroge, als auch bei Cannabis als Medizin gibt es ein deutliches Informationsdefizit in der Bevölkerung. Dem wollen wir wirkungsvoll entgegenwirken, indem wir in diesem Jahr auf Aufklärung in verschiedenen Bereichen setzen.


    Nur noch

    TAGE
    STUNDEN
    MINUTEN
    SEKUNDEN

    bis zur Legalisierung Hanfparade in Berlin!

    Aufklärung statt Verbote! Legalisierung jetzt!



    News zur Hanfparade

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

    Melde dich auf der Newsletter-Seite zu unserem Newsletter an. Wir schreiben dir, wann und wo wir aktiv sind! Wenn du dich bei der Vorbereitung und Durchführung der Hanfparade verantwortungsvoll beteiligen möchtest, melde dich als Helping Hand für den Aufgabenbereich deiner Wahl.

    Hanfparade 2017 – Breiter kommen wir weiter

    Poster der Hanfparade 2017

    Die Hanfparade 2017 fand am Samstag, den 12. August 2017 in Berlin statt!

    „Breiter kommen wir weiter“ – das Motto der 21. Hanfparade am 12.8.2017

    Durch die bereits früh erfolgte Anmeldung Hanfparade 2017 standen die wichtigsten Eckdaten schon lange fest – so konnten wir schon 2016 anfangen, die Demonstration zu Bewerben. In den letzten Jahren konnten wir wieder ein stetig steigendes Interesse an der Pflanze Hanf mit all ihren Facetten wahrnehmen. Das macht sich unter anderem bei den Besucherzahlen der Hanfparade, aber auch durch eine breitere und aufgeschlossenere Berichterstattung bemerkbar. Diesen Aufwärtstrend wollten wir fortsetzen.

    Das Motto

    Die Hanfparade sollte deutlich größer und bekannter werden. In diesem Sinne stand das mehrdeutige Motte „Breiter kommen wir weiter!“. Kenner der Materie schmunzelten und Neulinge waren erstaunt darüber, wie breit gefächert die Verwendungsmöglichkeiten der Pflanze Hanf eigentlich sind. Außerdem war „Breiter kommen wir weiter!“ ein prima Konter auf die seinerzeit laufende, cannabiskritische Aufklärungskampagne „Zu Breit?“.

    Was wir wollen

    Die Pflanze Hanf in der vollen Breite ihrer Nützlichkeit wieder bekannt und interessant machen, außerdem sollen Vorurteile und Stigmatisierungen abgebaut werden.

    Hanf als Nutzpflanze fördern

    Hanf leidet nach wie vor unter dem Stigma der Wahrnehmung als „Drogenpflanze“. Trotz einer breiten Palette an zukunftsträchtigen Verwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Kleidung, Baustoff oder Lebensmittel, wird Hanf meistens noch mit den rückständigen Fehlinformationen vermeintlicher Aufklärungskampagnen assoziiert. Dem hält die Hanfparade 2017 ein großes Nutzhanfareal und eine Hanfmeile mit Infoständen entgegen, auf welchen die volle Produktpalette dieser vielfältigen Pflanze präsentiert werden kann.

    Zugang zu Cannabismedizin erleichtern

    Auch wenn in Deutschland ab 2017 die Krankenkassen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen sollen, bleibt es ein zeit- und kraftraubender Akt für Bedürftige an Cannabismedizin zu gelangen. Wir fordern einen massiven Bürokratieabbau und das Recht, sich seinen Medizinalhanf selbst anzubauen.

    Cannabis als Genussmittel legalisieren

    Vom Cannabiskonsum gehen bekanntlich weniger Risiken für das Individuum und die Gesellschaft aus, als vom Konsum der legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Ungeachtet dessen hält die derzeit herrschende Politik am Hanfverbot durch das Betäubungsmittelgesetz fest. Angeblich zum Schutz der Gesundheit. Dieser Schutz wird jedoch durch das Fehlen von Kontrollen ausgesetzt und Konsumenten werden durch Streckmitteln oder anderen Verunreinigungen geschädigt. Ein Ziel der Hanfparade 2017 war es deshalb, möglichst vielen AktivistInnen die Chance zu geben, ihre Alternativen zur Verbotspolitik vorzustellen.

    Ablaufplan:

    10:00 Uhr bis 13 Uhr Hauptbahnhof – Washingtonplatz

    Die Hanfparade 2017 wird wieder am aus ganz Deutschland gut zu erreichenden Hauptbahnhof (Washingtonplatz) starten. Die Auftaktkundgebung beginnt 2017 um 10:00 Uhr. Dies geschieht, da es schon auf der Auftaktkundgebung die All4Green-Bühne mit Moderation und Live-Musik geben wird, von welcher aus auch die Paradewagen beim Starten vorgestellt werden.

    14 Uhr Start des Umzuges

    Da wir mit der Route von 2016 gute Erfahrungen gemacht haben, behalten wir sie bei. Die Hanfparade 2017 wird wieder mit vielen Wagen durch Berlins bekannteste und best besuchte Straßen ziehen um dann erneut am weltberühmten Alexanderplatz mit Blick auf das ebenso bekannte Rote Rathaus zu enden. Auf dem Abschlussgelände wird es wieder eine große Bühne mit Liveprogramm geben. Selbstverständlich wird die Abschlusskundgebung wieder durch einen Medizin- sowie einen Nutzhanf- und einen Infobereich begleitet.

    15:00 Uhr Bundesministerium für Gesundheit

    Der erste Zwischenstopp sollte daran erinnern, dass PatientInnen immer noch nur in Ausnahmefällen Hanf nutzen dürfen. Wir wollen kostenfreie Cannabismedizin für alle, die sie benötigen.

    16:00 Uhr Spandauer Straße/Alexanderplatz

    Die große Abschlusskundgebung der Hanfparade 2017 bietet unter anderem Livemusik und Reden auf der Bühne, ein Nutzhanfareal, das Forum für Hanfmedizin sowie viele Infostände und Mitmachangebote.

    22:00 Uhr Ende.

    Nach der Hanfparade geht es mit Themenpartys in den Berliner Clubs weiter…

    Videos zur Hanfparade 2017

    Hier findest du unsere Auswahl der besten Hanfparade-Videos:

    Playlist: Hanfparade 2017 - 12.8. Berlin - Breiter kommen wir weiter!

    Magazin zur Hanfparade 2017

    Um unsere Ziele und viele Hintergrundinformationen zu Hanf an unsere Teilnehmer und interessierte Mitbürger zu bringen, erscheint seit 2017 das „Hanfparade Magazin“. Das Magazin erschien 2017 in einer Auflage von 20.000 Stück und wurde Deutschlandweit verteilt, sowie am Tag der Hanfparade an Teilnehmer/innen und Passanten.

    Hier kannst du die Ausgabe zur Hanfparade 2017 anschauen und downloaden:

    Poster Grafik der Hanfparade 2015

    Hanfparade 2015 – Nutzt Hanf!

    Poster Grafik der Hanfparade 2015

    An der letzten Hanfparade am 8. August 2015 beteiligten sich rund 10.000 Menschen, die auf eine friedliche und bunte Art und Weise für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel demonstrierten. Der Demozug begann wie im Vorjahr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof und endete wieder mit einem fünfstündigen Live-Programm und einem großen Info-Markt, der „Hanfmeile“, auf der Straße des 17. Juni beim Brandenburger Tor. Mit dem Motto der 19. Hanfparade „Nutzt Hanf!“ wollten wir darauf hinweisen, dass Hanf ein universeller Rohstoff und Medizin ist und er tatsächlich schon vielerorts eingesetzt wird, nur spricht „man“ nicht gern darüber. Die Nutzung von Hanfmedizin ist ohne eine Ausnahmegenehmigung noch immer unter Strafe gestellt. Selbst wer Cannabis in der Apotheke erwerben darf, leidet unter dem unangemessen hohen Preis seiner Medizin dort. Spricht man die verantwortlichen PolitikerInnen auf das Leid der CannabispatientInnen an, nehmen sie Zuflucht zur Floskel, dass „die Legalisierung von Cannabis das falsche Signal sei“. Wir sagen: Das Verbot der Hanfnutzung in Deutschland ist das „falsche Signal“, mit dem Menschenleben zerstört werden. Es ist Unrecht, dass PatientInnen immer noch nur in Ausnahmefällen Hanf nutzen dürfen. Wir wollen kostenfreie Cannabismedizin für alle, die sie benötigen. Selbst wer nicht Cannabis konsumiert, würde von seiner Legalisierung profitieren. Über eine Cannabissteuer würden Milliarden in die öffentlichen Kassen gespült werden. Geld, das heute in die Schattenwirtschaft fließt, könnte Kindergärten, Schwimmbäder oder Parks finanzieren und zehntausende Arbeitnehmer im Hanf-Business könnten ihren Beitrag zu Krankenkasse und Arbeitslosigkeitsversicherung leisten. Die US-Bundesstaaten machen es vor: Die Hanfmilliarden könnten schon morgen sprudeln. Legalisierung jetzt!


    Medienecho zur Hanfparade 2015

    Die Presse und Besucher berichten über die Hanfparade 2015. Hier folgt ein Auszug daraus. Sende uns eine eMail, wo wir deinen Bericht, deine Fotos usw. finden können! Mit den folgenden Links kannst du zu den – Videoaufnahmen; Fotos, Presseecho; Mitschnitte der Reden – springen. Da fehlt ein Link zu deinem Material über die Hanfparade? eMaile es uns!

    Videoaufnahmen der Hanfparade 2015

     

    Die Videoliste zur Hanfparade 2015: https://www.youtube.com/playlist?list=PLaN5vOWkRbSqWv2n0CayM1TMO2xCutOaX

    Die Reden der Hanfparade 2015 als einzelne Videos:

    Fotos

    Fotos von der Hanfparade

    Hier folgen einige Links zu Fotos anderer Personen:

    Archiv der Website Hanfparade 2015

    Poster der Hanfparade 2015

    Nutzt Hanf!

    Poster der Hanfparade 2015

    Hanf ist ein universeller Rohstoff: Mit einfachen Mitteln ist es möglich, die Pflanze wachsen zu lassen, um aus ihren Blüten, Samen, Fasern und Schäben Nutzen zu ziehen. Cannabis ist mehr als nur Lebensmittel und Baustoff. Industrialisierte Prozesse ermöglichen unzählige Produkte wie Medikamente, Filze, Öle, Papier, Bioplastik sowie elektronische Schaltkreise. Hanf wird schon vielerorts eingesetzt, nur spricht „man“ nicht gern darüber. Wer weiß schon, dass etwa 15 Prozent der weltweiten Hanffaserproduktion in die Automobilindustrie gehen? Oder dass Hanf als ökologische Alternative zu Styropor im Häuserbau immer beliebter wird?

    Durch die Nutzung von aus Erdöl, einer endlichen Ressource, hergestellten Kunststoffen wird die Umwelt verschmutzt. Viele alte Plastiksorten wurden ohne Rücksicht auf die Natur produziert, so dass uns Erdölplastikmüll hunderte Jahre belasten wird. Biologisch abbaubare, aus Pflanzenölen wie Hanfsamenöl hergestellte Kunststoffe verursachen diese Probleme nicht. Verbundwerkstoffe aus Naturfasern laufen zudem vielen Plastikanwendungen den Rang ab. Sein volles Potenzial als Rohstoff kann Cannabis erst entfalten, wenn es kein bürokratisches Erlaubnisverfahren mehr gibt. Wir fordern freie Samenwahl auch für CannabisbäuerInnen!

    Alle Säugetiere und sogar einige Fische besitzen ein Endocannabinoidsystem. Dieses wurde beim Menschen in den 1980er Jahren entdeckt. Gemeint ist damit ein Netzwerk von Rezeptoren im Körper, die auf Substanzen reagieren, die denen in dem Harz der Hanfpflanze gebildeten ähnlich sind. Durch dieses System sind eine Vielzahl von körperlichen Reaktionen auch medizinisch nutzbar geworden, aber die Forschung daran wird in Deutschland nicht gefördert. Überholte Gesetze dürfen den wissenschaftlichen und medizinischen Fortschritt nicht aufhalten!

    Die Nutzung von Hanfmedizin ist ohne eine Ausnahmegenehmigung noch immer unter Strafe gestellt. Selbst wer Cannabis in der Apotheke erwerben darf, leidet unter dem extrem hohen Preis seiner Medizin. Spricht man die verantwortlichen PolitikerInnen auf das Leid der CannabispatientInnen an, nehmen sie Zuflucht zur Floskel, dass „die Legalisierung von Cannabis das falsche Signal sei“. Wir sagen: Das Verbot der Hanfnutzung in Deutschland ist das „falsche Signal“, mit dem Menschenleben zerstört werden. Es ist Unrecht, dass PatientInnen immer noch nur in Ausnahmefällen Hanf nutzen dürfen. Wir wollen kostenfreie Cannabismedizin für alle, die sie benötigen.

    Cannabis ist mit Abstand die beliebteste illegalisierte Droge. Millionen Deutsche greifen gelegentlich zu Joint, Pfeife oder Verdampfer. An der Verbreitung von Haschisch und Marihuana haben mehr als vier Jahrzehnte Hanfverbot trotz Polizeiknüppel, Führerscheinentzug und Knast nichts geändert. „Das Hanfverbot ist gescheitert“, sagen neben den KonsumentInnen u.a. auch die Mehrheit der Strafrechtsprofessoren, der Chef der Gewerkschaft der Polizei, Rainer Wendt, sowie die Programme zweier im Bundestag vertretener Parteien. Dennoch wurden allein im letzten Jahr mehr als 150.000 Strafverfahren gegen harmlose Cannabisfreunde eröffnet. Mehrere tausend Menschen sitzen in deutschen Gefängnissen, ohne jemandem geschadet zu haben. Dieses tagtägliche Unrecht muss aufhören.

    Selbst wer nicht Cannabis konsumiert, würde von seiner Legalisierung profitieren. Über eine Cannabissteuer könnte man Milliarden in die öffentlichen Kassen spülen. Geld, das heute in die Schattenwirtschaft fließt, könnte Kindergärten, Schwimmbäder oder Parks finanzieren. Zehntausende Arbeitnehmer im Hanf-Business ihren Beitrag zu Krankenkasse und Arbeitslosigkeitsversicherung leisten. Die US-Bundesstaaten Washington und Colorado beweisen: Die Hanfmilliarden könnten schon morgen sprudeln. Legalisierung jetzt!

    Wir sagen: Nutzt Hanf! Nutzt mehr Hanf! Nutzt Nutzhanf! Nutzt Vollnutzhanf!

    Poster der Hanfparade 2014

    Hanfparade 2014 – Grünes Licht für die Legalisierung

    Poster der Hanfparade 2014

    Mit diesem Motto zog die 18. Hanfparade am 9. August 2014 durch die Stadt Berlin. Die Demonstation startete 13 Uhr am Hauptbahnhof auf dem Washingtonplatz und führte mit Zwischenkundgebungen an der Parteizentrale der Partei Bündnis90/Die Grünen sowie vor dem Bundesministerium für Gesundheit zum Brandenburger Tor. Dort fand in der Zeit von 16 – 22 Uhr die große Abschlusskundgebung statt. Das Motto der Hanfparade 2014 „Grünes Licht für die Legalisierung!“ soll nicht als parteipolitische Empfehlung gewertet werden. Vielmehr wird sich die Hanfparade kritisch mit der Drogen- und Suchtpolitik aller Parteien (nicht nur der Grünen) auseinandersetzen. Die Hanfparade soll dazu animieren, Ideen zu entwickeln, wie die Legalisierung vorangetrieben werden kann. Wir kämpfen dafür, das die Menschen in Deutschland auch bald „grünes Licht“ für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel geben werden, wie es Menschen im November 2012 in den US-Bundesstaaten Washington und Colorado an den Wahlurnen taten.


    Medienecho zur Hanfparade 2014

    Die Presse und viele Privatmenschen berichten über die Hanfparade 2014. Hier folgt ein Auszug daraus. Sende uns eine eMail, wo wir deine Fotos usw. finden können! Zu den folgenden Links kannst du zu den – Videoaufnahmen; Fotos, Presseecho; Mitschnitte der Reden – springen. Wer die Hanfparade 2014 noch mal nachempfinden möchte, oder die gesamten Informationen lesen möchte, kann dies im Archiv der 2014er Webseite umschauen. Da fehlt ein Link zu deinem Material über die Hanfparade? eMaile es uns!

    Videoaufnahmen der Hanfparade 2014

    Reden der Hanfparade 2014

    Hier ist die Videoplayliste zur Hanfparade 2014:

    Playlist: Hanfparade 2014 - Grünes Licht für die Legalisierung

    Allgemeine Eindrücke

    Die Reden der Hanfparade 2014 als einzelne Videos:

    Auftaktkundgebung:
    Abschlusskundgebung:

    Audiomitschnitte der Reden auf der Hanfparade 2014:

    Hier folgen einige Links zu Fotos anderer Personen:

    Text – Presse und Pressemitteilungen zur Hanfparade 2014

    Vor der Hanfparade

    Nach der Hanfparade 2014

    In zahlreichen Zeitungen wurde die dpa-Meldung zur Hanfparade abgedruckt. Beispielhaft sind hierfür nur die Artikel im Spiegel und im Handelsblatt wiedergegeben.

    Poster der Hanfparade 2014

    Hanfparade: Grünes Licht für die Legalisierung

    Hanfparade: Grünes Licht für die Legalisierung

    Presseerklärung des JaKiS e.V. vom 18.06.2014

    Am 9. August wird in Berlin die 18. Hanfparade stattfinden. Die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel steht unter dem Motto „Grünes Licht für die Legalisierung“ und beginnt um 13 Uhr auf dem Washingtonplatz (Hauptbahnhof). Nach Zwischenkundgebungen vor der Bundesgeschäftsstelle von Bündnis 90/ Die Grünen und dem Bundesgesundheitsministerium endet die Hanfparade 2014 mit der traditionellen Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.

    Poster der Hanfparade 2014

    Die Zeiten sind gut für HanffreundInnen. Die teilweise Legalisierung der alten Nutz-, Heil und Rauschpflanze in den US-Staaten Washington und Colorado sowie im südamerikanischen Uruguay hat der Diskussion über eine Haschfreigabe auch hierzulande neuen Wind gegeben. Bundesweit sind Initiativen entstanden, die die Einführung von Cannabis Social Clubs fordern. In Berlin Kreuzberg wird gar über staatliche Coffeeshops debattiert. Mit Linken und Grünen haben zwei der im Bundestag vertretenen Parteien die Legalisierung von Cannabis im Programm.
    Nur die Bundesregierung will davon nichts wissen. In Gestalt der Bundesdrogenbeauftragten Marlene Mortler kocht sie in regelmäßigen Abständen alte Einstiegsdrogenmärchen hoch und läßt die Polizei landauf landab weiter die Knüppel schwingen. Dabei gehören längst nicht mehr nur Alt-68er, Ökos und Technofreaks zu den Hanfjüngern. In einer gemeinsamen Resolution sprachen sich im Frühjahr 120 deutsche Strafrechtsprofessoren für ein Ende des Hanfverbots aus.

    Das überfällige Umdenken in den Hirnen der Großkoalitionäre wolle man nicht tatenlos abwarten so Martin Steldinger vom Hanfparade-Organisationsteam. Stattdessen werde man die zahlreichen Argumente Pro Legalisierung phantasievoll auf die Straße und in die Herzen der Nichtkonsumierenden tragen. Dabei sollen ein gutes Dutzend bunt geschmückte Paradewagen, hanfige Leckereien, ein Nutzhanfareal und ein Forum für Hanfmedizin helfen. Last but not least werden fünf internationale Künstler und gut zwei Dutzend RednerInnen für eine politisch-anregende Stimmung sorgen.

    Die Veranstalter rechnen am 9. August mit bis zu 10.000 TeilnehmerInnen.

     

     


    Für ihre Fragen zur Hanfparade, Interviews o.ä. steht ihnen der Pressesprecher der Hanfparade gern per Email info@hanfparade.de zur Verfügung.

    Hanfparade/JaKiS e.V.
    c/o Hanf Museum Berlin
    Mühlendamm 5
    10178 Berlin
    www.hanfparade.de
    info@hanfparade.de