Über das deutsche Betäubungsmittelgesetz (BtMG)

Grafische Darstellung des Vier-Säulen-Modells in der Drogenpolitik von DeutschlandDie deutsche Drogenpolitik basiert, so die offizielle Darstellung, auf dem Gleichgewicht von vier Säulen. Ein Maßnahmenmix aus „Prävention“, „Suchthilfe“, „Überlebenshilfe“ und „Repression“ soll leisten, was in der Geschichte der Menschheit noch nie gelang – Eine „drogenfreie Gesellschaft“ soll entstehen.

Den vorgeblichen Gleichklang der drogenpolitischen Säulen gibt es in der Realität indes nicht. Geradezu sträflich einseitig konzentriert sich die Politik auf repressive Maßnahmen.
Das wichtigste drogenpolitische Werkzeug unserer Zeit, die von Verboten und der Drohung mit Strafe geprägt ist, ist das deutsche Betäubungsmittelgesetz (BtMG).

Um zu zeigen, dass sich dieses BtMG auch weit über 40 Jahre nach seiner Verkündung weder aus ethischer noch aus rationaler Sicht günstig auf das Wohlbefinden der Menschen auswirkt, bieten wir im Folgenden umfangreiche Informationen über Entstehung, Ziele und Auswirkungen des Betäubungsmittelgesetzes.

  1. Die Geschichte des BtMG

    1. Der Weg zum Opiumgesetz
    2. Hanf im Opiumgesetz?
    3. Vom Opiumgesetz zum BtMG
  2. Die Regeln des BtMG

    1. Mittel, Stoffe und Substanzen
    2. Verordnungen und Dringlichkeit
  3. Auswirkungen des BtMG

    1. Tatverdächtigen Zeitreihe
    2. Jugendliche Tatverdächtige
    3. Vergleich BtM- und Cannabisdelikte
    4. Anteil der allgemeinen Verstöße
    5. Repression in Deutschland und der Schweiz im Vergleich
  4. Gesellschaftsschäden durch das BtMG?

    1. Die Gefährlichkeit von Drogen
    2. Alkohol oder Cannabis - Was ist schädlicher?
    3. Drogengesetze: Manipulation statt Information
    4. Lügen für die Weltgesundheit?
    5. Manipulation durch die Bundesregierung
    6. Rechtssprechung auf Basis der Drogenlüge
    7. Ohne Akzeptanz ist das BtMG kontraproduktiv

Für die Texte zeichnet sich der Musikwissenschaftler, Drogenforscher und Autor Hans Cousto verantwortlich.

Eine druckerfreundliche Vorabfassung dieser Texte (PDF, 31 S., 159 KB) ist am 23. Dezember 2010 auf der Website von Eve & Rave Berlin publiziert worden.