Hanfparade 2018 – Aufklärung statt Verbote!

Die Hanfparade 2018 fand am Samstag, den 11. August in Berlin statt.

Wir starteten und endeten erstmals in unserer Geschichte im Jahr 2018 am selben Ort! Los gings um 12 Uhr am Neptunbrunnen, in unmittelbarer Nähe zum S+U Bahnhof Alexanderplatz mit dem weltberühmten Berliner Fernsehturm.

„Aufklärung statt Verbote“
das Motto der 22. Hanfparade am 11.08.2018

Sowohl bei Cannabis als Rohstoff, Cannabis als Genussmittel, wie auch bei Cannabis als Medizin ist ein deutliches Defizit an Informationen in der Bevölkerung vorhanden. Diesem wollen wir effektiv entgegenwirken, in dem wir uns dieses Jahr auf die Aufklärung in vielen verschiedenen Bereichen konzentriert haben.

Was wir wollen

Die Pflanze Hanf in der vollen Breite ihrer Nützlichkeit wieder bekannt und interessant machen, außerdem sollen Vorurteile und Stigmatisierungen abgebaut werden.

Hanf als Nutzpflanze fördern

Hanf leidet nach wie vor unter dem Stigma der Wahrnehmung als „Drogenpflanze“. Trotz einer breiten Palette an zukunftsträchtigen Verwendungsmöglichkeiten, zum Beispiel als Kleidung, Baustoff oder Lebensmittel, wird Hanf meistens noch mit den rückständigen Fehlinformationen vermeintlicher Aufklärungskampagnen assoziiert. Dem hielt die Hanfparade 2018 ein großes Nutzhanfareal und eine Hanfmeile mit Infoständen entgegen, auf welchen die volle Produktpalette dieser vielfältigen Pflanze präsentiert wurde.

Zugang zu Cannabismedizin erleichtern

Auch wenn in Deutschland ab 2017 die Krankenkassen die Kosten für medizinisches Cannabis übernehmen sollen, bleibt es ein zeit- und kraftraubender Akt für Bedürftige an Cannabismedizin zu gelangen. Wir fordern einen massiven Bürokratieabbau und das Recht, sich seinen Medizinalhanf selbst anzubauen!

Cannabis als Genussmittel legalisieren

Vom Cannabiskonsum gehen bekanntlich weniger Risiken für das Individuum und die Gesellschaft aus, als vom Konsum der legalen Drogen Alkohol und Nikotin. Ungeachtet dessen hält die derzeit herrschende Politik am Hanfverbot durch das Betäubungsmittelgesetz fest. Angeblich zum Schutz der Gesundheit. Dieser Schutz wird jedoch durch das Fehlen von Kontrollen ausgesetzt und Konsumenten werden durch Streckmitteln oder anderen Verunreinigungen geschädigt. Ein Ziel der Hanfparade ist es deshalb, möglichst vielen Menschen aufzuzeigen, dass das Verbot schlimmere Folgen hat als vom Konsum selbst ausgehen. Desweiteren ist ein effektiver Jugendschutz nur durch einen regulierten Markt umsetzbar.

Aufklärung statt Verbote! Legalisierung jetzt!

Videos zur Hanfparade 2018

Playlist: Hanfparade 2018 - Aufklärung statt Verbote!

Berliner Deklaration

Die Berliner Deklaration aus dem Jahr 2018 ist eine Zusammenstellung unserer Überzeugungen verbunden mit einem Forderungskatalog an die Bundesregierung. Sie wurde zur Hanfparade von den Teilnehmern mitgezeichnet und dem Bundesministerium für Gesundheit und der Drogenbeauftragten übersendet.

Ja, wir sind der Überzeugung, dass Drogenkontrollen – ausgenommen im Straßenverkehr oder bei bestimmten beruflichen Anforderungen – irrationale Akte sozialer Kontrolle ohne generalpräventive Wirkung sind, die grundlegende Menschenrechte verletzen. Drogenprobleme lassen sich nicht strafrechtlich, sondern nur mit wissenschaftlich fundierter Aufklärung und durch kulturelle Integration lösen. Aufklärung zu Erlangung von Drogenkompetenz, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie (das Gegenteil von Drogenabhängigkeit) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Der Staat darf die Bürger durch die Drogenpolitik nicht schädigen. Es ist deshalb notwendig, Schaden und Nutzen der Drogenpolitik ideologiefrei wissenschaftlich zu überprüfen. Das kann nach unserer Auffassung nur dazu führen, die Drogenprohibition aufzugeben und legale Bezugswege zu schaffen, weil wir wissen, dass die derzeitigen Drogenkontrollmaßnahmen als ineffizient und nutzlos zu klassifizieren sind, da sie ein großes Hindernis zur Einführung von neuen Strategien, um das Problem sowohl auf globaler wie auf lokaler Ebene anzugehen, darstellen. Es ist zu befürchten, dass die Verstärkung der aktuellen Politik zu einer Verschlechterung der Drogensituation beiträgt und zunehmend die Glaubwürdigkeit dieser Politik in der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen schwindet.

RednerInnen der Hanfparade 2018

Foto von Lisa Haag

Lisa Haag

Foto von Lisa Haag Lisa Haag ist Gründungsmitglied und im Vorstand der deutschen Branchenvertretung BvCW e.V. und aktives Mitglied des ...
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Foto von Enrico Fletzer (ENCOD)

Enrico Fletzer

Enrico Fletzer vom ENCOD Exekutivkommitee kommt aus Italien zu uns. Er ist italienischer Journalist, Übersetzer, Dolmetscher und Mitglied des Exekutivkomitees ...
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Chibo Mertineit auf der Hanfparade 2013

Chibo Mertineit

Chibo Mertineit auf der Hanfparade 2013 Chibo Mertineit lebt seit 1987 in Nimbin, New South Wales, Australien, und arbeitet seit ...
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Foto von Rolf Ebbinghaus bei einer Rede auf der Hauptbühne der Hanfparade 2014

Programm der Abschlusskundgebung

Das Programm für die Hanfparade ist jetzt vollständig. Nachdem wir hier vor zehn Tagen das Programm der Auftaktkundgebung vorstellen konnten, ...
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Mr. Bong alias Giacomo di Monterosso, Prinz von Hoheneichen, alias Klaus Joachim Rothenberg

Mr. Bong

Mr. Bong alias Giacomo di Monterosso, Prinz von Hoheneichen, alias Klaus Joachim Rothenberg (Künstler, Glasbläser, Sänger, Witzbold und Berater für ...
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Programm der Auftaktkundgebung

Dieses Jahr gibt es wieder ein hochkarätiges Programm auf der Bühne der Hanfparade. Alle Programmpunkte der Auftaktkundgebung sind fest eingetütet, ...
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Hans Cousto

Hans Cousto, geboren im Frühling 1948 in Monthey in der französischen Schweiz, wuchs als Kind deutschsprachiger Eltern in einem bilingualen ...
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Pierre Rousseau

Pierre Nölle-Rousseau, 1972 in Wuppertal geboren, ist Dozent für Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten von ...
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Jan Fährmann

Jan Fährmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Grünen in Berlin Jan Fährmann von der LAG Drogenpolitik der Grünen in Berlin ...
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Krsten Kappert-Gonther MdB Bundestagsfraktion Buendnis 90/Die Gruenen

Kirsten Kappert-Gonther

Kirsten Kappert-Gonther wurde am 3. November 1966 in Marburg geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach ihrem ...
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Georg Wurth, DHV-Geschäftsführer

Georg Wurth

Georg Wurth ist ehemaliger Finanzbeamter mit umfangreicher politischer Erfahrung. Nach dem Abitur hat er an der FH als Finanzbeamter Steuerrecht ...
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Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher Die Linke

Niema Movassat

Niema Movassat, geboren 1984 in Wuppertal, studierte Rechtswissenschaften in Düsseldorf und schloss 2009 erfolgreich ab. Im selben Jahr zog er ...
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Jost Lessmann

Jost spricht auf der Hanfparade für das Grüne Hilfe Netzwerk e.V. Der Verein ist 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden ...
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Piotr Markiełaŭ

Piotr Markiełaŭ ist der Kommunikationsdirektor von Legalise Belarus für politische Bildung und Lobbyarbeit in Belarus (Weißrussland). Piotr Markielau, Legalize Belarus ...
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Michael Knodt (Patient und freier Journalist)

Michael Knodt

Michael Knodt wurde in Hessen geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Er studierte zunächst Geschichte und Journalistik, absolvierte anschließend ...
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Mariana Pinzón Becht

Mariana Pinzón Becht ist in Mexiko aufgewachsen und hat Religionswissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Heidelberg studiert. Vor allem die Gewaltsituation ...
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Frank Tempel

Geboren 1969 in Belzig (Brandenburg), absolvierte Frank Tempel eine Berufsausbildung zum Landmaschinenschlosser. 1993 wechselte er in den Polizeidienst in Thüringen ...
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Foto von Maximilian Plenert

Maximilian Plenert

Maximilian Plenert Maximilian Plenert (* 1982) ist seit über 20 Jahren drogenpolitisch aktiv. Den Anfang hat sein Engagement bei der ...
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Niklas Schrader

Von Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 Niklas Schrader, geboren 1981 in Berlin, ist Mitglied des Abgeordnetenhaus von Berlin, Mitglied ...
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Florian Rister

Florian Rister (DHV) studierte Politikwissenschaft in Marburg und arbeitete dort in der Betreuung eines an MS erkrankten Ehepaars sowie einem ...
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Jugendrichter Andreas Müller

Andreas Müller

Andreas Müller, geboren 1961 in Meppen im Emsland, ist Jugendrichter in Bernau bei Berlin. Nach dem Jura-Studium und anschließenden Referendariat ...
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Foto von Rolf Ebbinghaus bei einer Rede auf der Hauptbühne der Hanfparade 2014

Rolf „Rollo“ Ebbinghaus

Rolf "Rollo" Ebbinghaus, Kurator des Hanf Museums in Berlin, hat die Entwicklung der Legalisierungsbewegung und insbesondere der Hanfparade seit Anfang der 90er ...
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Foto von Werner Graf

Werner Graf

Werner Graf, 1980 in Neumarkt in der Oberpfalz geboren, ist seit März 2022 Fraktionsvorsitzender der Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Zuvor ...
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Danny Ralph Cäsar

Danny Ralph Cäsar (24) auch Bekannt unter Mein Leben mit Cannabis, ist seit 2015 aktiver Cannabis-Patient und Aktivist. Neben seiner ...
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Bands der Hanfparade 2018

DJane Grace Kelly

Grace Kelly arrived in Berlin in 1996, coming from Bahia in Brazil to the verge of Western Europe.Her DJ career ...
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Beatsafari

In 2008 Beatsafari decided to go on a music safari and so they put fresh music and positive vibes in ...
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DJ Rave Nation

Zur Hanfparade kommt DJ Rave Nation. Er definiert sich durch seinen melodischen Techno. Seinen Namen hat er für den Club ...
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protokumpel zur Hanfparade 2018

protokumpel – das ist deutschsprachiger Elektro-Rock und Hartpop mit Punk-samples und Attitüde! In protokumpel vereinen sich hauptstadtrüpelei und liebe zum ...
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Foto mit Sicht vonn der Bühne der Hanfparade 2014 abends

Ganjaman

Lasst euch überraschen was Ganjaman zur Hanfparade auffährt! Ganjaman gibt uns deutschsprachigen Reggae- und Dancehall von der Hanfparade-Bühne. Mit seinen ...
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Hier sind die Teams hinter den Paradewagen auf der Hanfparade 2018:

HANF-ZEIT: Klare Unterscheidung zwischen gesetzlich zugelassenen Nutzhanfsorten nach EU-Liste und Betäubungsmitteln

Wie sicherlich schon einige bemerkt haben, können einige Hanf-Hersteller seit der Rechtsprechung des OLG Hamm (siehe Hanf-Zeits Stellungnahme dazu hier) keine puren Hanfprodukte mehr an unsere Endkunden in Deutschland versenden. Hier wurde zb Hanf-Zeit wegen dem unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln schuldig gesprochen.

Alle verwendeten Rohstoffe stammen bei Hanf-Zeit aus regionalem zugelassenem Nutzhanfanbau und werden seit 1999 von der Lebensmittekontrolle Höxter geprüft. Auch andere seriöse Hanf-Hersteller halten alle Gesetze und Regelungen zu Lebensmitteln ein.

Dieser Umstand ist nicht zu halten. Daher bittet Hanf-Zeit Sie, bei der Einreichung einer Petition mit der Sammlung von Unterschriften zu unterstützen. Drucken Sie die Petition sowie die Unterschriftenliste aus, sammeln Sie möglichst viele Unterschriften und senden diese bis zum 2.06.2019 an uns zurück.

Zur Online-Petition geht es hier: Petition: Klar Unterscheidung bei openpetition.

Hier können Sie die Unterschriftenliste und hier die Petition herunterladen.

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) beschließen, damit EU-weit explizit zugelassene Nutzhanfsorten aus der Liste der Betäubungsmittel herausgenommen werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen und Updates dazu auch auf der Homepage von Hanf-Zeit mit der Seite zur Petition.

Logo Cannabis Normal Konferenz 2018

Cannabis Normal Konferenz

Logo Cannabis Normal Konferenz 2018

Logo Cannabis Normal Konferenz 2018

Die größte Legalisierungskonferenz Deutschlands geht in die zweite Runde. Die Cannabis Normal Konferenz 2018 wird vom 16. bis 17. November 2018 in der Alten Münze in Berlin stattfinden und am Vorabend der Konferenz wird es einen multimedialen Abend bei freiem Eintritt geben – ebenfalls in der Alten Münze.

Dieses Jahr werden neben den drogenpolitischen Sprechern von Linken, Grünen, FDP und SPD auch dieses Jahr ein Bundestagsabgeordneter der CDU als Speaker auf der “Cannabis Normal!” dabei sein. Das Highlight in diesem Jahr: Der von der FAZ als einer der führenden Ökonomen des Landes bezeichnete Prof. Dr. Justus Haucap wird auf der Konferenz eine vom Hanfverband in Auftrag gegebene Studie vorstellen. Prof. Haucap wird exklusiv auf der “Cannabis Normal!” vorstellen, welche Steuereinnahmen im Falle einer Legalisierung und welche Einsparmöglichkeiten bei Polizei und Justiz möglich wären. Somit wird es in Deutschland erstmals belastbare Zahlen für ein konkretes Legalisierungsszenario geben, welches die Legalisierungsdebatte in Deutschland nachhaltig beeinflussen wird.

Berliner Impulse zur Aufklärung über Hanf und zu dessen Legalisierung

Ein multimedialer Abend als Apéritif zur Cannabis Normal Konferenz

Donnerstag, 15. November 2018, 19:00 Uhr, Alte Münze (Haus 3) in Berlin Mitte

Ein gemütlicher Abend mit freiem Eintritt in den historischen Spreewerkstätten der alten Münze bietet eine gute Gelegenheit Aktivisten aus der Berliner Legalisierungsszene kennen zu lernen. Zwischen Impulspräsentationen zum Hanf Museum, zur Hanfparade und zur Verknüpfung mit der Kunst- und Kulturszene ist Zeit vorhanden, sich bei softer Musik zu unterhalten und Informationen auszutauschen.

Rolf Ebbinghaus: Das Hanf Museum – eine Institution zur Aufklärung

Das Hanf Museum befindet sich gegenüber der Alten Münze und hat während der Konferenz geöffnet.

Das Hanf Museum befindet sich gegenüber der Alten Münze und hat während der Konferenz geöffnet.

Seit dem 6. Dezember 1994 hat das Hanf Museum geöffnet und dort kann man sich in umfassender Weise über die Geschichte der Kultur- und Medizinalpflanze Hanf sowie deren Nutzen informieren.

Rolf „Rollo“ Ebbinghaus, Kurator des Hanf Museums in Berlin, hat die Entwicklung der Legalisierungsbewegung und insbesondere der Hanfparade seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht nur miterlebt, sondern auch tatkräftig mitgestaltet.

Das Hanf Museum hat während der Konferenz geöffnet. Am Freitag Abend gegen 19:00 Uhr wird von der Konferenz aus eine Führung durch das Museum organisiert.

 

Martin Steldinger: Geschichte und Entwicklung der Hanfparade

Seit 1997 zieht die Hanfparade alljährlich durch Berlin um für die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel zu demonstrieren.

Martin Steldinger aka tribble ist seit vielen Jahren im Hanf Museum engagiert und organisiert dort mit anderen nicht nur die tägliche Arbeit, sondern stets immer wieder auf das Neue die diversen Sonderausstellungen. Zudem betreibt der den Blog “Die Hanfplantage”, betreibt das Projekt “PSI-TV”, betreut die Webseiten der Grünen Hilfe und ist häufig bei DrogenInfoStänden in Clubs als Mitarbeiter anzutreffen. Last but not least ist er seit vielen Jahren Anmelder der Hanfparade und ist aktiv engagiert im Orgateam der Hanfparade.

Hans Cousto: Stimmkunst und Psychonautik als Weltkulturerbe

Vor 40 Jahren entdeckte Hans Cousto die Bedeutung der „Kosmischen Oktave“ und berechnet Vertonungen von den Rhythmen der Sphären wie von Spektren von Atomen und Moleküle.

Von 1994 bis 2011 engagierte sich Hans Cousto im Rahmen von Eve & Rave Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung, Drug-Checking und für eine vernünftige Drogenpolitik. Seit Frühlingsanfang 2011 setzt er diese Tätigkeit in der Freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur fort. Zudem veröffentlicht er Artikel zur DrogenGenussKultur, Rauschkunde, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie auch im TAZ-Blog Drogerie, im Magazin Lucy‘s Rausch wie auch im Hanf Journal und er veröffentlichte zum Thema mehrere Sachbücher.

Steffen Günther: Der Klang der THC-, CBD- und CBN-Moleküle

IR-Resonanzen von THC, CBD und CBN in der 37. Unteroktave

IR-Resonanzen von THC, CBD und CBN in der 37. Unteroktave

Steffen Günther studierte Audiodesign und ist z. Zt. wissenschaftliche Hilfskraft am Fraunhofer Heinrich Hertz Institut Berlin.

Steffen hat Jahre lange Erfahrung in der Umsetzung des „Gesetztes der Oktave“ mit Vertonungen von Planetenbahnen im Rahmen des Projektes Planetary Cymatic Resonance. Außerdem realisierte er in Zusammenarbeit mit Norbert Böhm als Erster die Vertonung der variablen Bahngeschwindigkeiten der Planeten. Steffen wird die klanglichen Unterschiede der Infrarotspektren verschiedener Cannabinoide präsentieren. THC klingt anders als CBD und CBN – die Präsentation ist eine Welturaufführung.

Zwischen den einzelnen Präsentationen wird Neo Beo für das akustische Wohlbefinden sorgen.

Foto von Lisa Haag

Lisa Haag

Foto von Lisa Haag
Foto von Lisa Haag

Lisa Haag ist Gründungsmitglied und im Vorstand der deutschen Branchenvertretung BvCW e.V. und aktives Mitglied des Cannafem Network – einem professionellen Netzwerk für Frauen, Hanf und Cannabis.

Lisa ist seit 2017 in der Cannabisbranche tätig. Im Juli 2018 gründete sie die MJ_UNIVERSE GmbH, einen Publisher für digitale Produkte (z.B. Krautinvest.de) und ein kollaboratives Netzwerk, um Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette von Hanf und Cannabis zu vernetzen. Sie arbeitet mit einem Netzwerk von Spezialexperten zusammen, um Firmen zu beraten, die sich im europäischen Cannabis-Ökosystem zurechtfinden wollen.

Sie hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre (IUBH, Bad Honnef) und einen Bachelor of Business (Victoria University, Melbourne) in Hospitality Management. Lisa arbeitete viele Jahre für Unternehmen im strategischen und regionalen Vertrieb für Facility Management Services.

https://www.mjuniverse.net/
https://start.cannabiswirtschaft.de/
https://krautinvest.de/

Reden von Lisa Haag auf der Hanfparade

Lisa Haag (Cannafem) - Hanfparade 2018
Foto von Enrico Fletzer (ENCOD)

Enrico Fletzer

Foto von Enrico Fletzer (ENCOD)

Foto von Enrico Fletzer (ENCOD)

Enrico Fletzer vom ENCOD Exekutivkommitee kommt aus Italien zu uns. Er ist italienischer Journalist, Übersetzer, Dolmetscher und Mitglied des Exekutivkomitees von ENCOD, der Europäischen Vereinigung für Gerechte und Effektive Drogenpolitik (European NGO Council on just and effective drug policies)

Reden von Enrico Fletzer auf der Hanfparade

Enrico Fletzer (ENCOD) - Hanfparade 2020

Enrico Fletzer - Hanfparade 2018

Enrico Fletzer / Journalist + Drogenaktivist - Hanfparade 2011 Abschluss

Logo des Forums für Hanfmedizin auf der Hanfparade

Maximilian Plenert spricht im Forum für Hanfmedizin

Logo des Forums für Hanfmedizin auf der Hanfparade

Logo des Forums für Hanfmedizin auf der Hanfparade

Das „Forum für Hanfmedizin“ ist die zentrale Anlaufstelle auf der Hanfparade für alle Fragen zum Thema Cannabis als Medikament. Hier wird in Vorträgen und Diskussionsrunden über die in Deutschland erhältlichen Cannabismedikamente und die aktuelle Forschung informiert. Damit dies gelingt, arbeitet die Hanfparade mit wichtigen Organisationen und Einzelpersonen aus der Welt des deutschen Medizinalhanfs zusammen. Ohne die in den vergangenen Jahren zwischen organisierten Cannabispatienten wie die Cannabis-Patientengruppe Berlin, ihren Ärzten und der Hanfparade gewachsenen engen freundschaftlichen Beziehungen wäre das „Forum für Hanfmedizin“ nicht möglich.

Maximilian wird auf der diesjährigen Hanfparade über die Erfahrungen von Patienten mit verschiedenen Cannabissorten aus Apotheken berichten sowie über Cannabinoidvorkommen in verschiedenen Züchtungen sprechen. Auch häufig gestellte Fragen zum Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz wird er thematisieren und von Erfahrungen berichten, die Patienten in diesen Zusammenhängen gemacht haben.

Gemäß einer aktuelle APOSCOPE-Studie bezeichneten über ein Viertel der deutschen ApothekerInnen die Lieferengpässe bei Cannabisblüten als große Hürde in der Cannabisversorgung. Die Gründe liegen vor allem darin, dass Deutschland das „Gras“ importieren muss, zum Beispiel aus den Niederlanden oder Kanada. Im Jahr 2019 sollte die erste Ernte von deutschem Cannabis auf den Markt kommen, doch das Vergabeverfahren wurde gestoppt. Eine noch größere Hürde stellt für die Apotheken nur noch die Bürokratie dar, sagte fast die Hälfte der Befragten. Jeder Fünfte kritisierte die Identitätsprüfung in der Apotheke, die vor Abgabe des Arzneimittels zu machen ist. Für die Gewährleistung einer befriedigenden Cannabisversorgung in der Apotheke sind demnach noch etliche Hürden zu eliminieren.

Maximilian Plenert auf der Hanfparade 2015

Maximilian Plenert auf der Hanfparade 2015

Maximilian wird sein reichhaltiges Wissen zum Thema von 17:00 bis 19:00 Uhr im Forum für Hanfmedizin vermitteln. Zuerst wird er einen Vortrag halten, dann steht er für Gespräche mit Patienten und anderen interessierten Menschen zur Verfügung.

Maximilian Plenert ist Patientenbotschafter der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoid-Medizin (IACM), wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Sens Media und leitet die Cannabis-Patientengruppe Berlin, die sich jeden ersten und dritten Freitag im Monat um 18:00 Uhr im Café Ulrichs im Hause der Berliner AIDS-Hilfe trifft.

Maximilian Plenert, 17:00 bis 19:00 Uhr im Forum für Hanfmedizin auf der Abschlusskundgebung

Chibo Mertineit auf der Hanfparade 2013

Chibo Mertineit

Chibo Mertineit auf der Hanfparade 2013
Chibo Mertineit auf der Hanfparade 2013

Chibo Mertineit lebt seit 1987 in Nimbin, New South Wales, Australien, und arbeitet seit Jahrzehnten ehrenamtlich in der Hanfbotschaft sowie seit 23 Jahren im Nimbin Neighbourhood and Information Centre Inc.. Seit 19 Monaten ist er der Präsident der Nimbin Health & Welfare Association, eine Organisation zur Unterstützung und Betreuung älterer Menschen.

Chibo Mertineit wurde im März 1956 in Hamburg geboren. Er war u.a. 6,5 Jahren in der Odenwaldschule, begann das Jura Studium 1976 in Hamburg, brach es aber frühzeitig vor dem ‚deutschen Herbst‚ ab, nachdem er durch Fritz Teufel, der Anti-AKW-Bewegung und ’smoke ins‘ politisiert wurde. Dann arbeitete er im Agitationszentrum ‚Zum Flohmarkt‘, das spätere ‚Krawall 2000‘ am Fischmarkt in Hamburg.

Emblem der Hanf-Botschaft in Nimbin
Emblem der Hanf-Botschaft in Nimbin

Seit 1987 lebt er in Nimbin, vorzugsweise in verschieden Landkommunen. Er ist Mitbegründer einer Regenwald Baumschule und auch sonst sehr aktiv in dem kleinen ‚alternativen‘ Dorf Nimbin. 1996 startete, organisierte und moderierte er die ersten Jahre die Hemp Olympix (Hanf Olympiaden), die Joint dreh Wettbewerbe, den Bong Weitwurf und den eisernen Anbauer/in Wettbewerb, um die Besucher der MardiGrass, einem Drogengesetzreformfestival, zu unterhalten und zu informieren als auch um zu agitieren. Seit 23 Jahren trägt er die Hemp Olympix Torch (Hanf Olympische Fackel) mit ‚The eternal flame for the victims of prohibition‘ (der ewigen Flamme für die Opfer der Prohibition) zur Eröffnung des Festivals ins Dorf. Erfinder des Kombi Konvoy (mit KK, der dt. Schreibweise), VW Busse die hinter ihm zur Eröffnung ins Dorf fuhren, als ein Salut an die Pioniere die zum Aquarius Festival 1973 nach Nimbin kamen; jetzt so groß, dass es ein eigener Event am Samstag um 4.20 pm ist.

MardiGrass 2017 Nimbin
MardiGrass 2017 Nimbin

Die Mardi Grass ist das größte Festival dieser Art in der südlichen Hemisphäre um die Drogengesetze zu verändern.

Derzeitiger Schwerpunkt ist die Arbeit für die Freilassung unserer Hersteller von Cannabismedizin , CBD- Öle etc. sowie das halten von freien Informationsvorträge über die Nutzung von Cannabis als Medizin unter dem Titel ‚Nimbin Hemposium‘.

Chibo hat beim Hanf-TV im Offenen Kanal Hamburg mitgemacht und sprach schon mehrfach sehr kämpferisch auf der Hanfparade in Berlin.  Derzeit macht er Radioprogramme bei Nimbin Radio und arbeitet für die monatlich erscheinende Zeitung The Nimbin Good Times sowie auf einer Hanf-Farm nahe Nimbin.

Reden von Chibo Mertineit auf der Hanfparade

Chibo Mertineit - Hanfparade 2018
Chibo Merinet: Botschafter der Nimbim Hemp Embassy in Australien - Hanfparade 2012
Hanfparade 2018 Flyer

Pressemitteilung zur Hanfparade 2018

Hanfparade 2018 Flyer

Hanfparade 2018 Flyer

Berlin, 1. August 2018 – Vor mehr als 20 Jahren, am 23. August 1997, startete die erste Hanfparade in Berlin. Und seit dem gab es jedes Jahr eine Hanfparade in Berlin, wobei die Geschichte der Hanfparade von diversen Höhen und Tiefen geprägt ist. Am Samstag, 11. August 2018, wird die 22. Hanfparade in Berlin starten, um wie jedes Jahr für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel zu demonstrieren. Das diesjährige Motto der Hanfparade lautet:

Aufklärung statt Verbote

Die Hanfparade wird mit einer Auftaktkundgebung um 12:00 Uhr auf der Spandauer Straße beim Neptunbrunnen südlich des Bahnhofs Alexanderplatz beginnen. Um 15:00 Uhr wird von dort der Umzug mit etwa einem Dutzend Musikwagen starten. Dieser führt über die berühmte Straße Unter den Linden, durch das Regierungsviertel, über den Hauptbahnhof vorbei am Kanzleramt und Reichstag zum Bundesgesundheitsministerium, wo eine Übergabe der Forderungen der Hanfparade (Berliner Deklaration) in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken wird. Von dort führt der Weg zurück in die Spandauer Straße, wo von 17:00 bis 22:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Dort wird es außer Reden und Musik zahlreiche Infostände, ein Nutzhanfareal, ein Bereich für Patienten sowie Informationen zu Cannabis als Medizin geben.

Die Berliner Deklaration

Seit Jahrzehnten appellieren die unterschiedlichsten Organisation an die Bundesregierung, die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten zu beenden. Dies war bisher jedoch nicht von Erfolg gekrönt – ganz im Gegenteil, noch nie war die Zahl der registrierten Betäubungsmitteldelikte so hoch wie im Jahr 2017. Im Jahr 2017 lag diese bei 330.580, davon betrafen 203.389 allein Delikte im Zusammenhang mit Cannabis, wobei hier der Anteil der auf den Konsum bezogenen Delikte über 80 Prozent betrug. Trotz der jährlich zunehmenden Repression sinkt die Zahl der Cannabiskonsumenten nicht – die auf Verbotspolitik beruhende repressive Vorgehensweise muss deshalb als gescheitert klassifiziert werden.

Vor diesem Hintergrund hat das OrgaTeam der Hanfparade die Appelle der letzten Jahrzehnte durchforstet und in der Berliner Deklaration zusammengefasst. Herausgekommen ist dabei ein detaillierter Forderungskatolog an die Bundesregierung. Dieser ist auch im 44 Seiten umfassenden Magazin zur Hanfparade abgedruckt. Das Magazin erschien 2018 in einer Auflage von 20.000 Stück und wird im Vorfeld der Hanfparade deutschlandweit verteilt sowie während der Hanfparade an TeilnehmerInnen und Passanten.

Die Hanfparade befürwortet für jeden erwachsenen und kompetenten Menschen die freie Wahl der psychoaktiven Substanzen zur Erforschung eigener, nicht-alltäglicher Bewusstseinszustände. Dafür muss die Voraussetzung geschaffen werden, dass umfassende fachkundige Orientierungshilfen statt pauschaler Verteufelung angeboten werden. Dazu gehört nicht nur die vollständige Legalisierung und Regulierung des Cannabismarktes, sondern auch die umgehende Amnestie von Opfern des Drogenkriegs; die Forderung nationale und internationale Abkommen, die einer Entkriminalisierung entgegenstehen, zu überdenken und neu zu formulieren sowie das Ende des Drogenkrieges.

Kontakt für Rückfragen:

Martin Steldinger
Tel: 030 2424827 (im Hanf Museum) oder 0176 294 124 05
www.hanfparade.de


Berliner Deklaration
https://www.hanfparade.de/ziele-motto/berliner-deklaration/

Programm Auftaktkundgebung
https://www.hanfparade.de/2018/07/programm-der-auftaktkundgebung/

Programm Abschlusskundgebung
https://www.hanfparade.de/2018/07/programm-der-abschlusskundgebung/

Magazin zur Hanfparade 2018
https://www.hanfparade.de/2018/07/magazin-zur-hanfparade-2018/

Flyer und Poster in Druckqualität
https://www.hanfparade.de/mitmachen/poster-drucken/

Umgebungsplan zur Kundgebung
https://www.hanfparade.de/wp-content/uploads/2018/07/karte-berlin-hanfparade-2018-kundgebung.png

 

Umgebungsplan Kundgebung Hanfparade 2018

Umgebungsplan Kundgebung Hanfparade 2018

Gruppenfoto nach der Abschlusskundgebung des GMM 2014 Berlin im Görlitzer Park Berlin

1000 Mal Hanfparade in Berlin?

Gruppenfoto nach der Abschlusskundgebung des GMM 2014 Berlin im Görlitzer Park Berlin

Genau richtig zum Flyer verteilen: ein gemütlicher Park

Es sind nur noch knapp zwei Wochen bis zur Hanfparade 2018 – jetzt ist die beste Zeit, die bevorstehende Demonstration ins Bewusstsein der Menschen zu rücken und alle denkbaren Werbemaßnahmen einzusetzen, damit die Zahl der Teilnehmer wieder sehr groß ausfällt.

Schaffen wir es, dass in dieser Woche in 1000 Cafés, Kneipen, Bars, Clubs, Spätis, Shops etc. in Berlin jeweils (mindestens) ein Hanfparade-Poster hängt?

Poster könnt ihr euch zu den Öffnungszeiten kostenlos im Hanf Museum Berlin abholen. Mit einem Stapel Poster unter dem Arm sowie mit Tesa und Gaffertape bewaffnet sucht ihr euch ein paar Straßen mit viel Gastronomie in eurer Nähe oder gezielt Einrichtungen, und fragt am besten einfach, ob man hier ein Poster aufhängen darf. Darauf gibt es nur eine Reihe möglicher Antworten:

  • „Hanf? Sowas kommt uns nicht ins Haus!“ – Wenn man Zeit & Lust hat, kann man sich auf eine Diskussion mit Argumenten einlassen. Oder zum nächsten gehen.
  • „Wow, cool! Klar haben wir Platz für ein Hanfparade-Poster! Gib mir am besten 2 oder 3, ich hänge sie auf.“ – Topp, Auftrag hier erledigt.
  • „Hm? Jo is okay. Guck mal, ob du im Gang zu den Toiletten einen Platz findest.“ – Auf zur Tat. Tesa ist hübscher, hält aber manchmal nicht. Tipp: Plakat einer Veranstaltung suchen, die bereits stattgefunden hat, und Hanfparade-Poster sauber drüber kleben.
  • „Keine Ahnung, das entscheidet mein Chef, aber der ist gerade nicht da.” – Ein Poster übergeben und bitten, dass er/sie den Chef bei nächster Gelegenheit um Erlaubnis zum Aufhängen fragt.

Außerdem können natürlich vielerorts Flyer platziert werden, wie auf Partys, Konzerten, Veranstaltungen und in Parks. Einige Sticker gibt es auch noch (ebenfalls im Hanf Museum Berlin).

Wer eine Menge Poster losgeworden ist, schreibt am besten die Anzahl und evtl. auch wo als Kommentar unter diesen Beitrag. Am Ende zählen wir zusammen. 🙂

PS: Um Plakate draußen anzukleben – sofern sich geeignete Orte finden lassen – eignet sich am besten Tapetenkleister! Das ist jedoch eine andere Aktion…