Pierre Rousseau

Pierre Nölle-Rousseau, 1972 in Wuppertal geboren, ist Dozent für Kynologie (Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten von Hunden) und Ausgebildeter Hundeführer im Sicherheitsdienst/Schutzdienst. Er ist VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft ) geprüfter Hundeführer-Ausbilder. Zudem arbeitet er als Security auf Festivals und anderen Anlässen.

Seit 2017 ist er Cannabispatient. Schon viel früher setzte er sich für die Legalisierung von Cannabis ein und bereits in seiner Jugendzeit begründete er die Zeugen Sativas. Entstanden ist das Ganze aus einem Witz. Er hatte schon früher selbst Cannabis angebaut und war auch ein richtiger Kiffer. Die Satire zwischen den Zeugen Jehovas und den Zeugen Sativas ist natürlich offensichtlich. Aber die Zeugen Sativas distanzieren uns von jeglichen religiösen Ansätzen.

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Jan Fährmann

Jan Fährmann, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik der Grünen in Berlin

Jan Fährmann von der LAG Drogenpolitik der Grünen in Berlin wird auf der Hanfparade berichten, welche Vorstellungen die Grünen bezüglich der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken haben.

Jan Fährmann wurde 1987 in Bremen geboren. Er studierte an der Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster Jura. Daran schloss sich an der FU Berlin eine juristisch/kriminologische Promotion über die Kommunikationsmöglichkeiten von Strafgefangen an, die kurz vor dem Abschluss steht. Neben der Promotion arbeitete er in einer Strafverteidigerkanzlei. Dort hatte er viel mit suchtkranken Menschen und Inhaftierungen aufgrund von Betäubungsmittelkriminalität zu tun.

Jan Fährmann arbeitet nun als Jurist und Kriminologe in der Wissenschaft. Er beschäftigt sich mit den Bereichen Polizei-, Sicherheits-, Strafvollzugs- und Drogenforschung. Daneben hält er Vorlesungen über Grund- und Menschenrechte.

Er ist seit zehn Jahren bei Bündnis 90 / Die Grünen aktiv und seit 2012 in der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik in Berlin, für die er mittlerweile als Sprecher auftritt. Gleichzeitig ist er im SprecherInnen-Team der Landesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht.

Er setzt sich für eine evidenzbasierte Drogenpolitik ein, die sich stärker an Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis orientiert. Durch Aufklärung und Prävention, wirksame Hilfsmaßnahmen und sinnvolle Risikoeinschätzung von Substanzen lässt sich nicht nur der Gesundheitsschutz der Bevölkerung deutlich effektiver erreichen als durch Strafverfolgung, sondern auch viel Leid vermeiden.

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Krsten Kappert-Gonther MdB Bundestagsfraktion Buendnis 90/Die Gruenen

Kirsten Kappert-Gonther

Kirsten Kappert-Gonther wurde am 3. November 1966 in Marburg geboren. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Nach ihrem Abitur 1985 studierte sie Humanmedizin in Marburg. Im Rahmen ihrer Promotion über die psychosozialen Folgen einer zivilen Katastrophe verbrachte sie ein halbes Jahr in Brisbane, Australien. 1993 schloss sie sowohl das Medizinstudium als auch die Promotion ab.

2001 erhielt sie ihre Approbation als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Seit 2002 ist sie Mitglied der Grünen. Seit 2017 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecherin für Gesundheitsförderung sowie für Drogenpolitik der Fraktion der Grünen.

Von 2011 bis 2017 war Kirsten Kappert-Gonther Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, dort Sprecherin für Gesundheits-, Religions- und Kulturpolitik und seit 2015 bis 2017 Stellv. Fraktions vorsitzende.

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Foto von Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband

Georg Wurth

Georg Wurth Georg Wurth ist gelernter Finanzbeamter. In den 90ern hat er das politische Handwerk als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Remscheider Stadtrat und diversen weiteren Funktionen der Partei gelernt.

Georg hat sich 1996 selbst angezeigt wegen Besitz von vier Gramm Marijuana. Seit Gründung des Deutschen Hanfverbands (DHV) im Jahr 2002 ist er dessen Geschäftsführer, seit 2004 auch dessen Inhaber. Seit über 20 Jahren ist Georg hauptberuflich als Interessenvertreter für die Legalisierung von Cannabis tätig. Außerdem ist er Mitglied in diversen weiteren drogenpolitischen Initiativen (LEAP, Schildower Kreis, ACM, akzept).

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Niema Movassat, drogenpolitischer Sprecher Die Linke

Niema Movassat

Niema Movassat, geboren 1984 in Wuppertal, studierte Rechtswissenschaften in Düsseldorf und schloss 2009 erfolgreich ab. Im selben Jahr zog er für DIE LINKE in den Deutschen Bundestag ein. Im Jahr 2021 kandidierte er nicht mehr für den Bundestag. Er gehört jedoch weiterhin dem Vorstand der Partei DIE LINKE an.

Von 2017 bis 2021 war er drogenpolitischer Sprecher seiner Fraktion und setzte sich für die Legalisierung von Cannabis ein.

Niema Movassat tritt für eine Gesellschaft ein, in der Menschen selbstbestimmt und verantwortungsvoll die Substanz ihrer Wahl konsumieren können und Drogenkonsumierende mit einer Suchtproblematik schnelle und unkomplizierte Hilfe erhalten statt kriminalisiert zu werden.

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Jost Lessmann

Jost spricht auf der Hanfparade für das Grüne Hilfe Netzwerk e.V. Der Verein ist 1994 auf Initiative der Cannabis-Bundeskonferenz entstanden und versteht sich als Kontakt- und Informationsbörse sowie Hilfe zur Selbsthilfe zu den Themen Cannabis und Recht, Cannabis als Medizin und Gefangenenbetreuung.

Piotr Markielau, Legalize Belarus

Piotr Markiełaŭ

Piotr Markiełaŭ ist der Kommunikationsdirektor von Legalise Belarus für politische Bildung und Lobbyarbeit in Belarus (Weißrussland).

Die Kampagne zielt auf politische Aufklärung über psychoaktive Substanzen und die Befürwortung der Entkriminalisierung kleiner Mengen kontrollierter Drogen in Belarus ab.

Piotr studierte an der Belarussischen Staatlichen Universität theoretische Physik, wurde aber zweimal im Zusammenhang mit seiner politischen Position ausgewiesen.

Er ist Gründer der belarussischen Bürgerbewegung „Dzieja“ und Koordinator des internationalen libertären Netzwerks „Students For Liberty“ sowie einer der Organisatoren der Konferenz „The Rave Conference in Belarus„. Piotr wird seine Rede in Englisch halten, eine konsekutive Übersetzung in Deutsch ist geplant.

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Foto von derMicha Michael Knodt auf der Bühne der Hanfparade 2024 - (c) Heinrich von Schimmer

Michael Knodt

Michael Knodt wurde in Hessen geboren und lebt seit 1990 in Berlin. Er studierte zunächst Geschichte und Journalistik, absolvierte anschließend eine Ausbildung zum Zimmermann und reist seit dieser Zeit regelmäßig in Hanfanbau-Länder wie Jamaika oder Marokko.

Seit 2004 arbeitet er als freier Mitarbeiter für deutschsprachige Hanf-Zeitschriften und leitete die Redaktion des Hanf Journals als Chefredakteur von 2005 bis 2013. Zur Zeit schreibt der zweifache Vater für das Vice-Magazin, den Nachtschatten-Verlag, Sensi-Seed, Leafly sowie zahlreiche deutsch- und englischsprachige Publikationen.

Michael Knodt war zudem langjähriger Kopf und Moderator einer der beliebtesten deutschen Sendung zum Thema Hanf und dessen Verbot, Exzessiv TV

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Mariana Pinzón Becht

Mariana Pinzón Becht ist in Mexiko aufgewachsen und hat Religionswissenschaft, Philosophie und Politikwissenschaft in Heidelberg studiert. Vor allem die Gewaltsituation in Lateinamerika brachte sie dazu, sich gegen die Drogenprohibition zu engagieren. Seit 2010 ist sie bei den Grünen aktiv und arbeitete in Baden-Württemberg als Wahlkreisreferentin eines Landtagsabgeordneten. Sie hat die DHV-Ortsgruppe Rhein-Neckar mit aufgebaut und ist 2015 nach Berlin gewechselt, um beim Deutschen Hanfverband das Ortsgruppen-Management zu übernehmen. 2017 war sie die Kampagnen-Leitung der DHV Kampagne „Klarer Kopf – Klare Regeln!“. Danach arbeitete sie als Assistentin der Geschäftsführung in einem Medizinischen Cannabis Start Up und organisiert jetzt die Gründung einer Genossenschaft für das CannaFem-Network.

Rede von Mariana Pinzón Becht auf der Hanfparade

Mariana Pinzón-Becht (Bündnis 90/ Die Grünen, Sprecherin AK Säkulare Grüne) - Hanfparade 2015

Frank Tempel

Geboren 1969 in Belzig (Brandenburg), absolvierte Frank Tempel eine Berufsausbildung zum Landmaschinenschlosser. 1993 wechselte er in den Polizeidienst in Thüringen. Von 1995 bis 2002 war Frank Tempel zudem in der Gewerkschaft der Polizei (GdP) aktiv, darunter zwei Jahre als Landesvorstand der Jungen Gruppe.

2009 zog er für die Linkspartei in den Deutschen Bundestag ein. Dort war er bis 2017 er Mitglied des Innenausschusses sowie stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss sowie drogenpolitischer Sprecher. Seit November 2017 leitet Frank Tempel die Koordinierungsstelle Häusliche Gewalt der Landesregierung in Thüringen.

Als drogenpolitischer Sprecher der Linksfraktion war Tempel stets bemüht, präventive Ansätze auszubauen und trat für eine Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten ein. Seine Tätigkeit als Kriminalbeamter habe ihm gezeigt, dass das Verbot der Gesellschaft schadet und Strafverfolgung die kriminelle Szene nur stärker mache. Sein Fazit: Der Staat hat über teilweise sehr gefährliche Substanzen komplett seine Hoheit aufgegeben, …was für den Konsumenten extrem risikoreich ist.

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