Logo von Miraculix Lab

Miraculix

Psychedelische Wirkstoffe sind in den meisten Ländern illegal. Gleichzeitig existiert ein unkontrollierter Schwarzmarkt auf dem genau diese Substanzen verunreinigt, gestreckt oder in tödlicher Konzentration angeboten werden. Arglose Abnehmer haben keine Möglichkeit näheres über Zusammensetzung und Konzentration zu erfahren.

Wir haben das Thema viele Jahre lang aus der akademischen Perspektive betrachtet und an der Vereinfachung wissenschaftlich bestätigter aber aufwändiger Verfahren zur Substanzanalytik geforscht. Wir sind gut vernetzt, haben starke Partner an unserer Seite, kennen die biochemischen Zusammenhänge und wissen worauf es beim Analysieren von Inhaltsstoffen ankommt.

Das Ergebnis ist eine wissenschaftlich fundierte Methode im Hosentaschenformat. Schnell, präzise, preisgünstig. Mit diesen Testkits leisten wir einen maßgeblichen Beitrag zum Saferuse. Durch präventive Eingriffe können Harm Reduction und Aufklärung sinnvoll und zum Wohle der Anwender:innen kombiniert werden.

Des Weiteren haben wir gemeinsam mit der SiT – Suchthilfe in Thüringen 2021 das erste mobile Drug Checking in Deutschland als groß angelegtes Modellprojekt realisiert. Das ALIVE Projekt, genauer gesagt die Analysebasierte Intervention, ist das Thüringer Pilotprojekt zum mobilen Drugchecking weit verbreiteter Substanzen. Mit ALIVE werden, seit letztem Jahr erstmals und mit großem Erfolg Konsument:innen vor gefährlichen Überdosierungen, Fehldeklarationen oder Beimischungen geschützt, sowie die damit einhergehende Aufklärung und Beratung durchgeführt.

Weiteres auf ihrer Webseite: Miraculix-Lab.de

Logo des Berliner Cannabis hilfe e.V.

Berliner Cannabis Hilfe

Die Berliner Cannabis Hilfe möchte durch ihre praktische Arbeit helfen, Cannabis zu einer normalen Therapieform zu machen. Dieses Ziel soll erreicht werden durch:

  • Unterstützung der Patient*innen-Selbsthilfe
  • Regionale Vernetzung von allen relevanten Personen und Organisationen
  • Sammeln von Wissen und Erfahrung von PatientInnen und ÄrztInnen
  • Publizieren und Verbreiten praktischer Informationen

Nach dem Start des Forschungsprojektes INDICA zusammen mit Prof. Barsch (Universität Merseburg), ist die Organisation des Patientenbereichs auf der Hanfparade 2021 die zweite Aktion des Vereins.

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Logo des CSC High Ground in Berlin

Cannabis Social Club High Ground

Wir sind ein Berliner Verein mit dem Ziel, die Mitglieder durch gemeinschaftlichen Eigenanbau mit Cannabis zu versorgen. Politik, Bildung und Verwaltung finden im CSC High Ground Berlin kompetente Ansprechpartner:innen für die Herausforderungen der laufenden Legalisierung von Cannabis.

Unser Handeln orientiert sich an der ENCOD-Kampagne „Freedom to Farm“. Dadurch profitieren wir von der Erfahrung, die Cannabis Social Clubs (CSC) seit 2003 in Spanien, Belgien und den Niederlanden gesammelt haben. Wir streben eine demokratische Zusammenarbeit aller CSCs in Deutschland an.

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Foto von André Moussa Schmitz auf der Hanfparade 2023, Foto gemacht von Heinrich von Schimmer

André Moussa Schmitz

André Moussa Schmitz Vorsitzender und Sprecher des Knastschadenkollektivs. Seine Schwerpunkte sind die medizinische Versorgung in Haft und die Todesfälle sowie chronisch kranke Patienten die nicht weiter behandelt werden.

Das Knastschadenkollektiv ist ein Kollektiv und veranstaltet jedes Jahr seit 2015 einen Gedenktag für die Toten hinter Gittern und ihre Familien. An den Gedenktagen wird die ärztliche Versorgung in Haft thematisiert und ihre Folgen für die Gefangenen die durch die magelhafte Versorgung chronisch krank werden aufgezeigt. Todesfälle in Gefängnissen, die ungeklärt bleiben, werden dokumentiert und die diesbezüglichen Umstände soweit wie möglich präsentiert.

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Foto von Felix Blei, Redner zur Hanfparade

Felix Blei

Dr. Felix Blei ist pharmazeutischer Mikrobiologe und anerkannter Experte für viele psychoaktive Wirkstoffe. In seiner Doktorarbeit hat er nicht nur die Biosynthese von Psilocybin aufgeklärt, sondern auch die Grundlagen zur Hypothese des Entourage-Effekts bei psychedelischen Pilzen gelegt. Er ist der Erfinder der ersten quantitativen Drogentests (QTests) für beispielsweise LSD, MDMA, Magic Mushrooms, sowie THC+CBD. Mit den QTests können diese Substanzen erstmals ganz einfach vorab getestet & die Konzentration des Wirkstoffes bestimmt werden. Durch diese Informationen können gefährliche Verwechslungen und Streckstoffe erkannt und Überdosen verhindert werden.

Als Harm Reduction Tools schaffen sie damit eine Grundlage für selbstbestimmte Entscheidungen vor dem Substanzgebrauch. 2020 gründete er miraculix, aus der Universität Jena heraus, um weitere Testverfahren unabhängig zu erforschen und die Testkits auch an Privatpersonen verkaufen zu können. Auf Basis seiner Forschungen kann in Thüringen im dritten Jahr ein offizielles und staatlich finanziertes Präventionsangebot durchgeführt werden.

In einer Kooperation mit dem Drogerieprojekt der Suchthilfe in Thüringen stellte er mit miraculix das erste mobile Drug Checking-Modellprojekte namens ALIVE in Deutschland auf die Beine. Er leitet dabei die Substanzanalyse an deren Ergebnisse dann von der Drogerie kommuniziert und erklärt werden. Auf Grundlage ihrer Erfahrungen wird es nach der Entkriminalisierung Privatpersonen oder Social Clubs möglich sein, Cannabis bei miraculix unabhängig und wissenschaftlich fundiert auf alle gängigen Cannabinoide sowie Terpene analysieren zu lassen.

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Foto von Steffen Geyer Versammlungsleiter der Hanfparade

Steffen Geyer

Die Welt nannte ihn einen „radikalen Cannabisjünger“, die TAZ den „Günter Grass der Legalisierungsbewegung“ – Der Wahlberliner Steffen Geyer (43 Jahre) macht seit zwei Jahrzehnten öffentlich Drogenpolitik mit Schwerpunkt Cannabis.

Er war u.a. beim Verein für Drogenpolitik, DHV, ENCOD sowie Grüne Hilfe Netzwerk aktiv; „agitierte“ vor zehn Jahren auf der Cannabiskultour an 100 Tagen in der ganzen Bundesrepublik und leitet mit der Hanfparade Deutschlands größte Legalisierungsdemo.

Neben seiner Arbeit als einer der Direktoren des Hanf Museums macht er vielerlei ehrenamtliche Selbsthilfe für KonsumentInnen – von Rechtsberatung bis Medientraining.

Steffen ist außerdem Fotograf, Layouter, Vater und Lyriker.

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Logo des Deutscher Hanfverband

Deutscher Hanfverband

Der Deutsche Hanfverband: Deine professionelle Stimme für Cannabislegalisierung

Legalisierung – Entkriminalisierung – Medizin – Rohstoff

Der Deutsche Hanfverband (DHV) setzt sich für eine legale, verbraucherfreundliche Cannabis-Regulierung ein – von Anbau über Verkauf bis zum Konsum. Trotz der teilweisen Entkriminalisierung bleibt der Schwarzmarkt bestehen, was Kriminalität fördert und Jugendschutz sowie Produktqualität gefährdet. Eine vollständige Legalisierung würde diese Probleme lösen, Steuereinnahmen generieren und Arbeitsplätze schaffen.

Zudem kämpfen wir gegen die Stigmatisierung von Cannabiskonsumenten, die sich in Gesetzen (z. B. Führerschein, Arbeitsrecht) und Vorurteilen zeigt. Auch im medizinischen Bereich gibt es weiter Hürden: Viele Patienten können sich Cannabis nicht leisten oder müssen erst alle Therapien ausschöpfen, bevor sie es verschrieben bekommen.

Unser Engagement umfasst:
Politische Lobbyarbeit (Beratung von Politikern, Mitgestaltung von Gesetzen)
Medienarbeit (Aufklärung, Interviews, Entstigmatisierung)
Netzwerkarbeit (Community-Einbindung, z. B. Cannabis Normal! Konferenz)

Besucht uns am Infostand und erfahrt mehr über unsere Arbeit für eine vernünftige Cannabis-Politik! 🌿✊
Natürlich auch auf unserer Webseite: hanfverband.de

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Webbanner des Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM)

Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) besteht bereits seit 1997, von Anfang an sind in ihr Ärzte, Apotheker, Patienten, Betreuer, Juristen und andere Interessierte organisiert. Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM) ist die Vereinigung der Cannabispatienten innerhalb der ACM und bestand 2006-2024.

Selbsthilfenetzwerk Cannabismedizin (SCM) wird als CannabisSelbsthilfeNetzwerk (CSN) eigenständig – Patientenwohl im Fokus

Seit dem 30.08.2024 agiert das SCM unter neuem Namen und lösgelöst vom ACM als „CannabisSelbsthilfeNetzwerk“. Die Sprecher des SCM, Maximilian Plenert und Gero Kohlhaas, betonen die Notwendigkeit dieser Entscheidung, um die Ziele des Netzwerks künftig eigenständig und im besten Interesse der Mitglieder zu verfolgen.

Zusammen mit ihren ausgebildeten Patientenberatern und den örtlichen Selbsthilfegruppen, ist die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und das Patienten-Selbsthilfenetzwerk die in Deutschland führende Stelle für Ratsuchende und Interessierte. Sie bietet Information, Beratung, Organisationsmöglichkeiten und Unterstützung, und damit Grundlagen für erkämpfte Meilensteine wie das Cannabis-als-Medizin-Gesetz.

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Die Linke Berlin

Selbstbestimmt und aufgeklärt

Berlin geht neue Wege in der Drogenpolitik: Drogen gehören in Berlin zum Alltag: Ob es sich dabei nun um einen „illegalen“ Joint oder ein „legales“ Wegbier handelt – Drogen gehören zu den alltäglichen Erscheinungen.

Sie sind nicht mehr nur in Form von Alkohol und Nikotin in Berlin allgegenwärtig. Dabei sagt die Einteilung in legale und illegale Drogen nichts über deren Gefährlichkeit aus.

Tatsächlich nehmen Menschen Drogen und sind auch durch Verbote nicht davon abzuhalten. Drogenkonsument:innen schlicht als Kriminelle zu betrachten, verhindert jede sinnvolle Drogenpolitik. Die Dämonisierung von Drogen und Kriminalisierung der Konsument:innen verfehlt gerade bei Jugendlichen das verfolgte Ziel der Abschreckung vom Drogenkonsum.

Drogenpolitik muss eine präventive, sachliche und glaubwürdige Aufklärung über die Wirkung und Risiken von Drogen ermöglichen. Nur so kann ein selbstverantwortlicher Umgang damit entwickelt werden. Nur so können gerade Jugendliche selbstbewusst und selbstsicher mit Drogen umgehen.

RednerInnen auf der Hanfparade

Mehr Informationen:

Webseite der LAG Drogenpolitik bei die Linke Berlin