Maximilian Plenert

Maximilian Plenert, geboren 1982 in Heppenheim, studierte von 2002 bis 2009 in Heidelberg Physik. Während seiner Studienzeit lebte er in Hüttenfeld, einem Ortsteil von Lampertheim, im Süden von Hessen. Schon als Schüler vor seiner Studienzeit interessierte er sich für Politik. Als 18-jähriger wurde er Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen, engagierte sich im Fachforum Drogen der Grünen Jugend sowie des Arbeitskreises Drogen der Grünen Jugend Hessen und des Bundesnetzwerkes Drogen (BND) der Bundespartei.

Ein Jahr später wurde Maximilian Plenert in den Ortsbeirat Hüttenfeld gewählt, wurde Leiter des Arbeitskreis Drogen der Grünen Jugend Hessen und Mitglied des Kreisvorstandes der Grünen im Kreis Bergstraße. Als Nachrücker kam er 2002 in den Kreistag Bergstraße und wurde zum Delegierten der Grünen im Kreis Bergstraße für die Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) gewählt. Im Jahr 2003 kam er als Nachrücker in die Stadtverordnetenversammlung Lampertheim und in den Haupt- und Finanzausschuss der Stadt. Des weiteren wurde er Vorsitzender des Arbeitskreises Drogen als auch drogenpolitischer Sprecher der Grünen Jugend Hessen.

Im Jahr 2004 wurde Maximilian Plenert zum Sprecher des Fachforums Drogen der Grünen Jugend Bundesverband gewählt. Am 12.11.2005 votierte die Mitgliederversammlung der Grünen Jugend auf dem 25. Bundeskongress in Koblenz für den Antrag “Drogenfachgeschäfte“: Die Grüne Jugend forderte die Einführung von Drogenfachgeschäften als Modell für eine alternative Drogenpolitik. Das Modell wurde maßgeblich von Max Plenert vorbereitet und ausgearbeitet.

Seit 2009 lebt Max Plenert in Berlin und arbeitete bis im Frühjahr 2017 für den Deutschen Hanfverband (DHV). Seine Tätigkeiten reichten von der technischen Betreuung der Homepage und Bürocomputer über die täglichen Medienrecherchen bis zum Erstellen des großen monatlichen Pressespiegels für die DHV-Mitglieder. Als Cannabispatient und Experte im Bereich Cannabis als Medizin konzentriert er sich derzeit gänzlich auf den Bereich Cannabis als Medizin und ist Mitorganisator der regelmäßigen Treffen der Cannabispatienten in Berlin und publiziert stets aktuelle Informationen auf seinen Blogs “Alternative Drogenpolitik” und “Besser leben mit Cannabis” wie auch auf seinem YouTube Kanal „Bewusstseinsbeweger“.

Maximilian Plenert ist Mitglied im Bundesvorstand des Bundesverbandes für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik akzept e.V. und Mitglied sowie Administrator der Webseiten des Schildower Kreises – ein Netzwerk von Experten aus Wissenschaft und Praxis, das auf die schädlichen Folgen der Drogenprohibition aufmerksam machen und legale Alternativen zur repressiven Drogenpolitik aufzeigen will. Zudem veröffentlichte er mit Heino Stöver die Broschüre “Entkriminalisierung und Regulierung – Evidenzbasierte Modelle für einen alternativen Umgang mit Drogenhandel und –konsum” im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Reden von Maximilian Plenert auf der Hanfparade

 

Foto von Rolf Ebbinghaus bei einer Rede auf der Hauptbühne der Hanfparade 2014

Rolf “Rollo” Ebbinghaus

Rolf “Rollo” Ebbinghaus, Kurator des Hanf Museums in Berlin, hat die Entwicklung der Legalisierungsbewegung und insbesondere der Hanfparade seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht nur miterlebt, sondern auch tatkräftig mitgestaltet. Reden von Rolf Ebbinghaus auf der Hanfparade

Emanuel Kotzian

Ema­nuel Kot­zian, geboren 1972 in Krakau (Kraków), ver­brachte seine Kind­heit am Fuße der Kra­kauer Burg Wawel. 1981 emigrierte er nach Nürnberg. Nach einem ein­jäh­rigen Inter­nats­auf­ent­halt im Bam­berg besuchte er das Pirck­heimer Gym­na­sium in Nürn­berg, wel­ches er mit dem Abitur­jahr­gang 1992 abschloss. Nach seinem Zivil­dienst beim Christ­li­chen Verein Junger Men­schen (CVJM) in Nürn­berg begann er ein Stu­dium der Volks­wirt­schafts­wis­sen­schaften, wel­ches er nach dem sechsten Semester vor­zeitig beendete. Par­allel zum Stu­dium arbei­tete er 1996 bis 1999 als Zoll­sach­be­ar­beiter bei der Firma DHL. Seit 2001 ist er selbst­ständig tätig und gab im Herbst kurz nach der Hanfparade die Nr. 1 des Hanf Journals heraus.

2003 gegrün­dete Ema­nuel Kot­zian die Sowjet GmbH, für welche er als Geschäfts­führer tätig ist und in welcher das Hanf Journal fortan erschien und später auch analoge Zeitungen in Polnisch (Spliff Gazeta Konopna), Tschechisch (Konoptikum), Ukrainisch (Konopravda) und Französisch (RBH – La Gazette du Chanvre). Und für Leute, die lieber Videos anschauen als Zeitungen zu lesen, hat die Sowjet GmbH das Videoportal Exzessiv im Angebot. Exzessiv ist ein Magazin von Hanfnutzern für Hanfnutzer – Cannabis-TV der Extraklasse. Seit November 2006 werden die Videos nicht mehr von eigenen Servern aus ins Netz übertragen, sondern von einem YouTube Kanal, der mit etwa 55.000 Abonnenten und etwa 15 Millionen Aufrufe wohl der größte Videokanal für Kiffer im deutschsprachigen Raum ist.

Vom 10. bis zum 12. September 2004 organisierte Emanuel Kotzian zusammen mit Marco Kuhn, seinerzeit Organisator der Cannatrade in Bern, in Berlin die erste Interhanf. Die erste große Hanf-Messe in der Hauptstadt sollte das Angebot mit Informationen zum Hanf in Berlin erweitern. Im gleichen Jahr fand auch die Cannabusiness in Köln statt. Zwei Hanfmessen in einem Jahr und zeitlich auch noch nahe beieinander hat wohl dazu geführt, dass beide Messen seitdem nie wieder stattgefunden haben. Die Interhanf, so schön sie auch war, hat jedenfalls die Sowjet GmbH fast in den Ruin getrieben, da die Kosten weit höher waren als die Einnahmen.

Emanuel Kotzian, Emmi genannt, wäre nicht der Emmi, wie man ihn kennt, wenn er sich durch einen Misserfolg von neuen Abenteuern abhielten ließe. Im November 2008 – vor einer Volksabstimmung zur Cannabislegalisierung in der Schweiz – unterstützte er mit der “Berliner Hanfwehr” die Befürworter der Legalisierung. Die “Berliner Hanfwehr” war im Vorfeld der Volksabstimmung mit einem roten Hanfwehr-Rettungswagen in der Schweiz unterwegs, um eine diesbezügliche Sonderausgabe des Hanf Journals zu verteilen. Insgesamt verteilte Emmi mit seiner Crew innerhalb von drei Wochen 200.000 Exemplare dieser Sonderausgabe. Trotz seines Einsatzes mit Freunden und Mitarbeitern aus Polen und Tschechien und Autoren des Nachtschatten Verlages stimmten die SchweizerInnen gegen die Cannabislegalisierung.

Bei den Bundestagswahlen 2009 und 2013 sowie bei der Landtagswahl Bayern 2013 trat Emanuel Kotzian für die Piratenpartei im Wahlkreis Nürnberg-Nord an. Er erhielt bei jeder Abstimmung etwas mehr als drei Prozent. Am 11. November 2013 verließ er die Partei, weil die Nürnberger Piraten auf einmal Cannabis nicht mehr so toll fanden und damit keinen Wahlkampf machen wollten.

Im Herbst 2014 startete Emanuel Kotzian mit Gleichgesinnten die Kampagne “Cannabis Social Club ist OK!” CSCistOK!. CSCistOK! führt Schulungen durch. Dabei werden grundlegende Themen behandelt wie z.B. das Funktionieren eines Cannabis Social Clubs. Die logistische Zentrale von CSCistOK! befindet sich auf Fuerteventura, wo praktische Erfahrungen mit Cannabis Social Clubs gemacht werden können.

Reden von Emanuel Kotzian auf der Hanfparade

Tibor Harrach

Tibor Harrach, Jahrgang 1964, studierte in Marburg Pharmazie und arbeitet als Apotheker in Berlin. Er ist Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen und engagiert sich in der Landesarbeitsgemeinschaft Drogenpolitik in Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung und eine auf Vernunft basierte Drogenpolitik. Tibor Harrach ist Coautor mehrere Broschüren, die von der LAG-Drogenpolitik – zum Teil in Kooperation mit dem Fachforum Drogen des Grün-Alternativen Jugendbündnisses (GAJB) – konzipiert wurden.

Ab 1995 war Tibor Harrach im Verein Eve & Rave aktiv und wurde mehrfach in dessen Vorstand gewählt. Er gehört zu den Gründern des Sonics Cybertribe-Netzwerk und ist seit 2008 in der Drugchecking-Initiative Berlin-Brandenburg. Im Rahmen dieser Tätigkeit organisierte er 2008 die Fachtagung Drugchecking sowie das Drugchecking-Symposium Berlin im Mai 2011. Zudem ist Tibor Harrach Coautor des Alternativen Sucht- und Drogenberichts.

Reden von Tibor Harrach auf der Hanfparade

 

 

 

Hans Cousto

Hans Cousto, geboren im Frühling 1948 in Monthey in der französischen Schweiz, wuchs als Kind deutschsprachiger Eltern in einem bilingualen Umfeld auf. Nach der Grundschule in Monthey besuchte er Gymnasien in Deutschland und im Kanton Graubünden. Danach studierte er bis 1972 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Mathematik. Da er an der ETH keine Antworten auf die grundlegende Frage, was trivial und was beweisbar ist, fand, reiste er nach Indien um der Weisheit näher zu kommen.

Als Hippie reiste er öfters in Asien herum und beschäftige sich als freischaffender Wissenschaftler interdisziplinär mit Schwingungsphänomenen im Makro- und Mikrokosmos. Ausgehend von der holistischen Einbettung des Menschen im Kosmos hat er das kosmische Gesetz der Oktave formuliert und musikalisch auf planetarischer, molekularer und atomarer Ebene umgesetzt sowie Johannes Keplers Aspektenlehre für moderne Skalenberechnungen und Horoskopvertonungen erschlossen und berechnete dazu die harmonikalen Kammertöne – auch planetarische Kammertöne oder auch Urtöne genannt. Die harmonikalen Kammertöne werden von astronomischen Gegebenheiten abgeleitet und haben sich in verschiedenen Kulturkreisen als meditativ erfahrbare Töne bestätigt. Beim Informationspool der Kosmischen Oktave hat er diverse Texte zur Thematik veröffentlicht, so u.a. die Berechnungsgrundlagen für die Töne der Erde, des Mondes und der Planeten (sogenannte Planetentöne), für verschiedene psychotrope (psychoaktive) Moleküle wie THC, MDMA (Ecstasy) und LSD als auch für den Wasserstoff. Zum Thema veröffentlichte er im Zeitraum von 1979 bis 1992 mehrere Fachbücher.

Von 1994 bis 2011 engagierte sich Hans Cousto im Rahmen von Eve &M Rave e.V. Berlin für eine sachliche Drogenaufklärung, Drug-Checking und für eine vernünftige Drogenpolitik. Seit Frühlingsanfang 2011 setzt er diese Tätigkeit in der Freien Arbeitsgemeinschaft DrogenGenussKultur fort. Zudem veröffentlicht er in unregelmäßigen Abständen Artikel zur DrogenGenussKultur, Rauschkunde, Drogenmündigkeit und Drogenautonomie auf der Website DrogenGenussKultur wie auch zur Drogenkultur, Drogenpolitik und Psychonautik im TAZ-Blog Drogerie und im Magazin Lucy’s Rausch. Im Hanf Journal schreibt Hans Cousto regelmäßig eine Glosse über die Handlungsweisen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung. Zudem veröffentlichte er zum Thema Drogen mehrere Sachbücher.

Hans Cousto ist ein gefragter Referent auf Kongressen. So hielt er u.a. verschiedentlich Vorträge auf den Kongressen der Reihen Entheovision und Entheo-Science, auf den Weltkongressen der Hedonistischen Internationalen oder auch auf dem LSD-Symposium zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann in Basel. Und seit vielen Jahren hält er auch immer wieder Reden auf der Hanfparade. Zahlreiche Vorträge von Hans Cousto sind im Videokanal PSI-TV dokumentiert.

Reden von Hans Cousto auf der Hanfparade

Bewegter Muselmann mit rheinischem Humor – Özgür Cebe

Bewegter Muselmann mit rheinischem Humor – Özgür Cebe

Wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört, Ostwestfalen aber schon, wohin gehört dann ein in Bielefeld geborener Rheinländer mit türkischen Wurzeln?

Die Antwort auf diese Frage ist ein Spagat, den Özgür Cebe jeden Tag praktizieren muss. Das tut weh. Und wenn es weh tut, hilft nur eins: Sich locker machen. Mit Selbstironie und pointierter Beobachtung entwaffnet Cebe alle Scharfmacher durch pure Gelassenheit. Wie man sich mit Humor integrieren kann, davon kann Özgür Cebe ein Lied singen. Und tut dies auch.

1994 begann Cebe eine Hospitanz im Theater an der Ruhr. Unter der Leitung von Roberto Ciulli spielte er erste Rollen, die ihn auf Tourneen nach Italien und Schweden führten. Er absolvierte eine überbetriebliche Ausbildung zum IT-Systemkaufmann und begann im letzten Ausbildungsjahr eine zusätzliche Ausbildung zum Schauspieler, die er mit der Bühnenreife abschloss. Zwei Jahre lang gehörte er zum festen Ensemble in Kaya Yanars Sendung “Was guckst du?!”. Außerdem sieht man ihn häufig in TV-Serien wie der “Lindenstraße” und “Alarm für Cobra 11”. Im Kinofilm Reset gab er sein Debüt als Hauptdarsteller.

Am 6. September 2009 wurde Özgür Cebet erstmals öffentlich zum Stand-up Comedian. Der Kabarettist Jürgen Becker war so begeistert, dass er ihn in das Panel seiner WDR-Sendung “Baustelle Deutschland” nahm. Und zuletzt war Cebe noch bei einer ganz besonderen Premiere dabei: Jürgen Becker moderierte “Kabarett am Minarett” in Deutschlands größter Moschee in Duisburg-Marxloh. Das Ereignis fand großes Medienecho. Der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb in einer Kritik: Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Auftritt von Özgür Cebe. 2014 trat er erstmals bei Bündnis 90/Die Grünen auf dem politischen Aschermittwoch auf.

In seinem Programm nimmt der Wahlkölner auch das Hanfverbot in die Mangel. Er selbst profitiere von der grünen Medizin, denn er konnte mit Hilfe von Hanf seine Krebserkrankung überwinden! Aber nicht nur in der Medizin hält er ein Umdenken für nötig. Es ist eine Schande, das Millionen von Menschen sich legal mit Alkohol berauschen dürfen, harmlose Cannabiskonsumenten jedoch immer noch kriminalisiert werden, ihre Führerscheine verlieren und im schlimmsten Fall im Gefängniss landen. Seine Kritik richtet sich im Programm auch an die Bundesdrogenbeauftrage Marler Mortler, stolze Besitzerin mehrerer Hopfenfeldern, die am Verbot festhalten möchte und für Cannabispatienten nur das nötigste tut. Auf der DINAFEM-Bühne wird Özgür “Ötze” Cebe mit Humor auf die Ungerechtigkeit des Hanfverbots aufmerksam machen.

Hanf, HipHop, Graffiti – Damion Davis

Hanf, HipHop, Graffiti – Damion Davis

Mit gerade einmal drei Jahren wanderte der 1980 geborene Ostberliner mitsamt seiner Familie nach Warschau aus. Schon als Kind weiß er: “Ich will Musiker oder Schauspieler werden, also irgendwas Extrovertiertes, Profilneurotisches”. Nach dem Fall der Mauer, zurück in Deutschland, im von Plattenbauten geprägten Berliner Ortsteil Buch sieht er, wie sich immer mehr Jugendliche in rechter Gesinnung neue Zugehörigkeit schaffen. Der perspektivlosen Kindheit vieler Altersgenossen widmet er später den Track “Rooftops”. “Eigentlich bin ich ja so ein Crossover-Kind”, reflektiert Davis später. Ist sein Debütalbum “Kehrseite Der Medaille” 2004 noch stark vom Hip Hop geprägt, ergänzt oder substituiert er diese Anteile auf späteren Platten und Mixtapes oft durch Reggae- oder Rockanteile. 2006 übernam er eine Hauptrolle im aufsehenerregenden Graffiti-Szeneporträt “Wholetrain”, 2011 wirkte er an der Seite von Sido, B-Tight und Tony D in der Musikkomödie “Blutzbrüdaz” mit.

Bis heute agiert Davis an allen Fronten. Neben Schauspielerei und Rap-Persona ist er Mit-Labelbesitzer von SpokenView Records, Dokumentarfilmer, Rockmusiker in der Band Nope, Reggae-Künstler (4 MegaHerzOrchester) und Splash!-Festival-Moderator. In seinen cleveren Lyrics äußert sich der Multitasker regelmäßig sozialkritisch, kommentiert soziale Brennpunkte, Kriegspolitik und Staatsmacht, beschäftigt sich aber auch mit grundlegenden Ideen wie Freiheit und dem Bedürfnis, sein Leben nicht “an die Bong zu verschwenden”. Deeshalb sprengt Damion Davis das enge Korsett eines reinen Rap-Künstlers und geht seine eigenen Wege.? Davis ist Schauspieler auf der Kinoleinwand, aber in seinen? Liedern dreht er Filme für die Ohren der Zuhörer. Erlebt man ihn live wird klar, welches Talent in ihm steckt. Deswegen packt er den Kiez in den Koffer und macht sich auf den Weg, die Bühnen dieses? Landes zu rocken – und darüber hinaus! Auf der DINAFEM-Bühne will er auf die noch immer absurde Hanfpolitik aufmerksam machen und zusammen mit den Teilnehmern ein buntes, lautes Zeichen gegen diese Ungerechtigkeit setzen!

Mit den Ohrbooten die Legalisierung ertanzen

Mit den Ohrbooten die Legalisierung ertanzen

Dass Straße nicht immer mit Ghetto gleichzusetzen ist, beweist ein Quartett aus Berlin und demonstriert im angenehmsten Wortsinne street credibility. Getreu dem Motto “Alles Für Alle Bis Alles Alle Ist” werfen die Ohrbooten ungebrochen hemmungslos alles in einen Topf. Spätestens nach über fünfhundert Live-Shows sollte auch dem letzten klar geworden sein: Die Konserve geht in Ordnung. Mittlerweile eilt den vier Berlinern, die durch gelegentliche Überraschungskonzerte auf der Strasse die Kunst der Improvisation sehr gut beherrschen, ihr Ruf als ausgezeichnete Liveband voraus. Selbst häufige Konzertgänger werden immer wieder aufs Neue verblüfft von der musikalischen Vielseitigkeit dieser Jungs, die an ihrem Stil unermüdlich weiterfeilen, den sie selbst „Gip Hop“ getauft haben.

Während ihrer Karriere haben sich die Ohrbooten auch immer wieder mit Hanf und dessen Verbot beschäftigt. In einem Interview im Hanfjournal äußert sich der Gittarist Matze dazu: “Die Gesundheitsschädigung kann nicht das eigentliche Argument für das Verbot sein, sonst könnte ich nicht an jeder Tanke einen Schnaps kaufen. Cannabis wird mit harten Drogen in einen Topf geworfen, während die Legalisierung anderer Drogen wie Alkohol kulturell gerechtfertigt wird. Ich würde mir eine Legalisierung wünschen, denn Cannabis kann in der Schmerztherapie eingesetzt werden und hat viele weitere gute Eigenschaften. Auch Hanf als Rohstoff schadet keinem und würde die Umwelt entlasten.”

Mit dem grossartigen fünften Album “Tanz mal drüber nach” im Gepäck geht die Geschichte der Ohrbooten in eine neue Runde.

Am besten taugt der Ohrbootensound aber immer noch heiß und fettig, live und direkt. Auf der DINAFEM-Bühne werden die Ohrbooten die Abschlusskundgebung eröffnen und euch so richtig einheitzen. Weiterhin sind die Ohrbooten seit Juli 2008 Paten des Projekts: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Mono & Nikitaman – Laut gegen Dummheit und schlechte Laune

Mono & Nikitaman – Laut gegen Dummheit und schlechte Laune

Mono & Nikitaman, das bedeutet lauter, greller und selbstbewußter Dancehall-Anarcho-Reggae-Punk-Pop!
Die Texte der beiden Berliner sind Waffen gegen die Einfältigkeit, Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit und richten sich gegen viele Ungerechtigkeiten und falschen Wege in dieser Welt. Sie geben Hoffnung und liefern den Soundtrack zum Selbermachen, sowie die Vision einer besseren Welt.

Auch das Hanfverbot ist den beiden ein Dorn im Auge, daher unterstüzen Mono & Nikitaman die Legalisierung auf der Hanfparade 2015 mit einem Auftritt auf der DINAFEM-Bühne, wo sie neben den altbekannten Songs auch einen Vorgeschmack auf ihr neues Albums präsentieren werden. Die beiden werden wieder alles geben, um euch mitzunehmen: Raus aus dem Jetzt – rein in die Welt von Mono & Nikitaman, mit Musik, die einen abholt und direkt in den M&N-Kosmos katapultiert.

Bandinfo: Mono & Nikitaman

Mono & Nikitaman, das bedeutet lauter, greller und selbstbewußter Dancehall-Anarcho-Reggae-Punk-Pop! Die Texte der beiden sind wie Waffen gegen die Einfältigkeit, Dummheit und schlechte Laune unserer Zeit und richten sich gegen viele Ungerechtigkeiten und falschen Wegen in dieser Welt. Sie geben Hoffnung und […]