Gesucht & Gefunden: Motto 2025

Die Motto-Umfrage 2025 ist am 1. Oktober beendet worden.

Das Motto steht fest! Es lautet: „Für eine Zukunft ohne Repression“

Wir suchten das Motto für die Hanfparade 2025! Inhaltlich treffend, kurz und knackig, als Sprechchor geeignet sind einige der „Wünsche“ an ein Motto.

Diese Mottos hatten wir bereits einmal.

Die Abstimmungsergebnisse zum Motto der Hanfparade 2025
Foto von Oliver Waack-Jürgensen

Oliver Waack-Jürgensen

Der zertifizierte Sachverständige für Cannabis-Medikation Oliver Waack-Jürgensen (60) lebt in Berlin. Dort war er 2014-16 Beauftragter für Suchtpolitik der Piratenpartei und Vorstand der Gesellschaft für politisches Wagnis (PEIRA e.V.).

Seit 2022 ist er Vorsitzender des Cannabis Social Club HighGround Berlin e.V.. Heute ist Olli als Berater in fast allen Fragen der kommenden Cannabislegalisierung tätig. Sein Angebot umfasst Jugendschutz, Verbraucherschutz, Anbaugemeinschaften und med. Nutzung, sowie den Schutz der Öffentlichen Räume. Er vermittelt und vernetzt an Hanf als Rohstoff Interessierte. Auf Twitter diskutiert Olli unter dem Alias Psychonaut mit mehr als 6400 Followern.

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Foto von Steffen Geyer Versammlungsleiter der Hanfparade

Steffen Geyer

Die Welt nannte ihn einen „radikalen Cannabisjünger“, die TAZ den „Günter Grass der Legalisierungsbewegung“ – Der Wahlberliner Steffen Geyer (43 Jahre) macht seit zwei Jahrzehnten öffentlich Drogenpolitik mit Schwerpunkt Cannabis.

Er war u.a. beim Verein für Drogenpolitik, DHV, ENCOD sowie Grüne Hilfe Netzwerk aktiv; „agitierte“ vor zehn Jahren auf der Cannabiskultour an 100 Tagen in der ganzen Bundesrepublik und leitet mit der Hanfparade Deutschlands größte Legalisierungsdemo.

Neben seiner Arbeit als einer der Direktoren des Hanf Museums macht er vielerlei ehrenamtliche Selbsthilfe für KonsumentInnen – von Rechtsberatung bis Medientraining.

Steffen ist außerdem Fotograf, Layouter, Vater und Lyriker.

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Logo der Partei der Humanisten

Partei der Humanisten

Der aktuelle Drogenmarkt zeigt täglich die Probleme einer veralteten und auf Vorurteilen basierenden Drogenpolitik auf. Eine liberale Drogenpolitik befähigt Menschen, selbst Entscheidungen über ihr Leben zu fällen. Wie wir im Folgenden zeigen werden, hat sie viele Vorteile. Denn liberale Drogenpolitik erleichtert Prävention und Aufklärung, minimiert Risiken, trocknet organisierte Kriminalität und Terrorismus aus, wirkt Beschaffungskriminalität entgegen und macht staatliche Ressourcen frei.

Partei der Humanisten

Statement zur Drogenpolitik

Die Linke Berlin

Selbstbestimmt und aufgeklärt

Berlin geht neue Wege in der Drogenpolitik: Drogen gehören in Berlin zum Alltag: Ob es sich dabei nun um einen „illegalen“ Joint oder ein „legales“ Wegbier handelt – Drogen gehören zu den alltäglichen Erscheinungen.

Sie sind nicht mehr nur in Form von Alkohol und Nikotin in Berlin allgegenwärtig. Dabei sagt die Einteilung in legale und illegale Drogen nichts über deren Gefährlichkeit aus.

Tatsächlich nehmen Menschen Drogen und sind auch durch Verbote nicht davon abzuhalten. Drogenkonsument:innen schlicht als Kriminelle zu betrachten, verhindert jede sinnvolle Drogenpolitik. Die Dämonisierung von Drogen und Kriminalisierung der Konsument:innen verfehlt gerade bei Jugendlichen das verfolgte Ziel der Abschreckung vom Drogenkonsum.

Drogenpolitik muss eine präventive, sachliche und glaubwürdige Aufklärung über die Wirkung und Risiken von Drogen ermöglichen. Nur so kann ein selbstverantwortlicher Umgang damit entwickelt werden. Nur so können gerade Jugendliche selbstbewusst und selbstsicher mit Drogen umgehen.

RednerInnen auf der Hanfparade

Mehr Informationen:

Webseite der LAG Drogenpolitik bei die Linke Berlin

Foto von Christoph Rossner

Christoph Roßner

Seit Jahren leiste ich meinen Beitrag zur Erschließung des vollständigen Potentials von Hanf, indem ich Politiker und Verbände, Krankenversicherungen und Ärzteschaft, wissenschaftlich Forschende unterschiedlicher Bereiche, produzierende Unternehmen, Investoren und weitere Interessenten beratend unterstütze. Meine umfassenden Kenntnisse zum Thema Hanf und mein großes, fachgebietsübergreifendes Netzwerk stelle ich dabei gerne zur Verfügung.

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Daniel Brückner

Daniel Brückner wurde 1992 in Bremen geboren und lebt seit 2013 in Berlin. Im Jahr 2014 fing er an, sich drogenpolitisch zu engagieren und organisierte in den Jahren 2014 bis 2018 unter anderem die Hanfparade, den GMM Berlin und den 420 Smoke-In Berlin mit. Des weiteren war er auf vielen Cannabis-Veranstaltungen als Redner und/oder Assistent der Veranstalter mit dabei und unterstütze zudem Hans Cousto bei zahlreichen Drogeninfoständen in Clubs und auf Festivals.

Daniel Brückner, Redner auf der Hanfparade 2017 und 2019

Er lernte zunächst Kaufmann für Versicherung & Finanzen, beendete die Tätigkeit aber aufgrund einer Erkrankung. Seit dem Jahr 2017 arbeitet er in der Cannabis-Medienbranche.

Nach seiner Zeit als Moderator bei Exzessiv.TV gründete er im letzten Herbst mit „420 Berlin“ sein eigenes Projekt, mit dem er sowohl YouTube-Videos produziert, als auch Demonstrationen und andere Events rund um Cannabis organisiert und unterstützt. Im April 2022 war Daniel der Organisator der Demonstration 420day, die am 20. April 2022 vor dem Brandenburger Tor startete und zur SPD-Zentrale führte.

Seiner Meinung nach kann nur eine Legalisierung mit einer vernünftigen Prävention einen wirklichen Jugendschutz garantieren.

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Foto von Philine Edbauer zur Hanfparade 2025

Philine Edbauer

Philine Edbauer engagiert sich seit 2015 für eine grundlegende Veränderung der Drogenpolitik hin zur Entkriminalisierung und legalen Regulierung. Seit 2017 leitet sie als Co-Gründerin die My Brain My Choice Initiative. Philine Edbauer ist Regionalwissenschaftlerin (M.A.) und Mitglied des drogenpolitischen Expertennetzwerks Schildower Kreis. 2023 wurde sie als Sachverständige in den Gesundheitsausschuss des Bundestags berufen. 2024 kommentierte sie die gescheiterte Drogenbekämpfung gegen Konsum und Handel in der ZEIT.

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Foto von Lisa Haag

Lisa Haag

Lisa Haag ist Gründerin und Geschäftsführerin der MJ Universe GmbH, die auf strategische Beratung entlang der Wertschöpfungsketten von Cannabis spezialisiert ist und als Publisher digitale Produkte wie krautinvest.de veröffentlicht. Sie ist Vorstandsmitglied des Branchenverbands BvCW e.V. sowie 2. Vorsitzende der Empowher Cannabis Society e.V., einem Verein zur globalen Förderung von Frauen in der Cannabisbranche. Seit 2017 in der Cannabiswirtschaft tätig, unterstützt sie mit einem Netzwerk von Experten Unternehmen beim Einstieg und der Orientierung im europäischen Cannabis-Ökosystem. Zuvor war sie viele Jahre im strategischen Vertrieb für große Dienstleister im Bereich Facility-Management Services aktiv. Lisa Haag ist Diplombetriebswirtin (IUBH, Bad Honnef) und hat einen Bachelor of Business (Victoria University, Melbourne) in Hospitality Management.

Inhaltlich beschäftigt sich Lisa Haag mit der strategischen Entwicklung und Vernetzung von Unternehmen entlang der Cannabiswertschöpfungskette, mit Markteintrittsstrategien, Business Development und regulatorischen Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene. Sie setzt sich für legale Fachgeschäfte, bessere Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis sowie für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit im Zuge der Legalisierung ein. Zudem engagiert sie sich für den Aufbau eines professionellen Cannabisfachhandels, den Wissenstransfer innerhalb der Branche sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Ein besonderes Anliegen ist ihr die wirtschaftliche Normalisierung und gesellschaftliche Akzeptanz von Cannabisprodukten.

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