Der aktuelle Drogenmarkt zeigt täglich die Probleme einer veralteten und auf Vorurteilen basierenden Drogenpolitik auf. Eine liberale Drogenpolitik befähigt Menschen, selbst Entscheidungen über ihr Leben zu fällen. Wie wir im Folgenden zeigen werden, hat sie viele Vorteile. Denn liberale Drogenpolitik erleichtert Prävention und Aufklärung, minimiert Risiken, trocknet organisierte Kriminalität und Terrorismus aus, wirkt Beschaffungskriminalität entgegen und macht staatliche Ressourcen frei.
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Piratenpartei Berlin
Die Piratenpartei Deutschland steht für eine repressionsfreie Drogenpolitik und fordert ein Ende der gescheiterten Prohibition.
Die Piratenpartei lehnt die heutige, wissenschaftlich nicht haltbare Unterscheidung in legale und illegale Stoffe ab. Sie fordert die objektive Bewertung und Handhabung aller psychoaktiven Substanzen alleine anhand ihres Gefahrenpotentials. Die derzeitige nicht faktenbasierte Bevormundung Erwachsener beim verantwortungsvollen Umgang mit Rausch- und Genussmitteln widerspricht der Grundüberzeugung der PIRATEN und ihrem Verständnis einer mündigen Gesellschaft. Die bisherige Kriminalisierung der Konsumenten soll beendet und der damit verbundene Schwarzhandel durch kontrollierte Erwerbsstrukturen ersetzt werden.
WeiterlesenDie Linke Berlin
Selbstbestimmt und aufgeklärt
Berlin geht neue Wege in der Drogenpolitik: Drogen gehören in Berlin zum Alltag: Ob es sich dabei nun um einen „illegalen“ Joint oder ein „legales“ Wegbier handelt – Drogen gehören zu den alltäglichen Erscheinungen.
Sie sind nicht mehr nur in Form von Alkohol und Nikotin in Berlin allgegenwärtig. Dabei sagt die Einteilung in legale und illegale Drogen nichts über deren Gefährlichkeit aus.
Tatsächlich nehmen Menschen Drogen und sind auch durch Verbote nicht davon abzuhalten. Drogenkonsument:innen schlicht als Kriminelle zu betrachten, verhindert jede sinnvolle Drogenpolitik. Die Dämonisierung von Drogen und Kriminalisierung der Konsument:innen verfehlt gerade bei Jugendlichen das verfolgte Ziel der Abschreckung vom Drogenkonsum.
Drogenpolitik muss eine präventive, sachliche und glaubwürdige Aufklärung über die Wirkung und Risiken von Drogen ermöglichen. Nur so kann ein selbstverantwortlicher Umgang damit entwickelt werden. Nur so können gerade Jugendliche selbstbewusst und selbstsicher mit Drogen umgehen.
RednerInnen auf der Hanfparade
Mehr Informationen:
Webseite der LAG Drogenpolitik bei die Linke Berlin
CAPA Patientenverein e.V.
Update: der CAPA Verein wurde leider Mitte 2025 aufgelöst und wird nicht mehr an der Hanfparade teilnehmen.
Wir stellen auf unserer Webseite speziell Krebspatienten die Möglichkeiten des Medizinischen Cannabis vor. Es kann in vielfältiger Weise die Therapie unterstützen. Eine direkte Heilwirkung ist bisher wissenschaftlich nicht bewiesen.
Was wollen Wir?
Wir hoffen, durch unser Angebot die Lebensqualität von möglichst vielen Patienten zu verbessern.
Cannabis Heilpflanze ist kein Allheilmittel, hilft allerdings nachweislich bei vielen Therapie-Anwendungen. Die Cannabis-Heilpflanze hat auch Nebenwirkungen, allerdings im Vergleich zu anderen Arzneien, relativ milde.
Wir sind überzeugt davon, durch wissenschaftliche, historische und gesellschaftliche Darstellungen dieser Heilpflanze ein besseres Bild in dem Bereich der alternativen Heilmethoden zu verschaffen.
Hierfür haben wir ein Konzept entwickelt, das eine Vielfalt an Methoden und Aktivitäten aufzeigt. Beratung und soziale Interaktion aus einer Hand bietet einen Wissenstransfer, der einen starken Mehrwert für alle Akteure ermöglicht. Mit einem ganzheitlichen Ansatz tragen wir zur Aufklärung bei, um den medizinischen Nutzen der jahrtausendealten Cannabis Pflanze ins richtige Licht rücken. Wir bieten ein umfangreiches Angebot an Schulungen, Beratungen und Veranstaltungen.
WeiterlesenHanf Museum
Das Hanf Museum unterstützt das „Nutzhanfareal“ und informiert über die historische und moderne Nutzung von Hanf.
Das Hanf Museum ist seit 1994 in der Bundesrepublik das einzige seiner Art und neben denen in Bologna, Barcelona, Uruguay und Amsterdam eines von nur wenigen weltweit.
Im Herzen Berlins, im Nikolaiviertel, können sich die interessierten BesucherInnen ein umfassendes Bild über die alte Kulturpflanze machen. Die Ausstellung, die alle Themen rund um den Hanf behandelt, erstreckt sich auf fast 300 qm.
Zu finden ist es quasi um die Ecke der Hanfparade: Mühlendamm 5, 10178 Berlin-Mitte
www.hanfmuseum.de – 030-2424827 – info@hanfmuseum.de