Philly Knox

Freut euch auf Philly Knox bei der Hanfparade am 8. August in Berlin!

Die Berliner Musikerin bewegt sich mühelos zwischen Deutsch-Rap und Deutsch-Pop und erschafft einen einzigartigen Sound, der Leichtigkeit und Tiefgang verbindet. Mit viel Ironie, ehrlicher Selbstreflexion und einem feinen Gespür für die Widersprüche des Alltags erzählt sie Geschichten über Gedankenkarusselle, Chaos und die Suche nach sich selbst.

Ihre Songs treffen genau die Momente, für die einem oft erst später die richtigen Worte einfallen – mal nachdenklich, mal augenzwinkernd, aber immer authentisch. Philly Knox spricht aus, was viele fühlen, aber nur wenige aussprechen.

Erlebt Philly Knox live auf der Hanfparade und demonstriert mit uns am 8. August in Berlin für Legalisierung, Aufklärung und eine gerechte Cannabispolitik!

Auftritt um 19:00 Uhr – Bühne
Foto von Angelika Saidi

Angelika Saidi

Angelika Saidi ist seit vielen Jahren politisch aktiv und setzt sich konsequent für Menschen- und Bürgerrechte ein. 2009 gründete sie gemeinsam mit rund 30 weiteren Menschen aus politischer Notwehr die Piratenpartei Sachsen-Anhalt. Dort engagierte sie sich bis 2017 in verschiedenen Funktionen, unter anderem im Landesvorstand, im Landesschiedsgericht sowie in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften.

Mit dem Thema Cannabis-Legalisierung kam Angelika Saidi 2014 intensiver in Berührung. Aus der Überzeugung heraus, dass eine gerechte und menschenrechtsorientierte Drogenpolitik notwendig ist, widmet sie sich seit 2017 vollständig dem Einsatz für die Legalisierung von Cannabis. Im selben Jahr gründete sie die Ortsgruppe Halle-Saalekreis des Deutschen Hanfverbandes und ist seitdem deren Sprecherin.

Bekannt wurde sie auch als Angeklagte in der sogenannten „Steckiaffäre Halle“. Ihre Haltung dazu ist klar: „Kein Stecki ist illegal!“ – und mit einem Augenzwinkern ergänzt sie: „Mein Name ist Angelika. Und ich verschenke gerne Steckis. An Erwachsene, versteht sich.“

Auf der Hanfparade am 8. August spricht Angelika Saidi über Bürgerrechte, eine vernünftige Cannabispolitik und ihren langjährigen Einsatz für eine Gesellschaft, in der Selbstbestimmung und Freiheit ernst genommen werden.

Jai Mizik Foto der Künstlerin

JAÏ

JAÏ ist eine Singer-Songwriterin mit afro-karibischen Wurzeln, die musikalische Brücken zwischen Kulturen, Kontinenten und Menschen schlägt. Geboren in Frankreich als Tochter eines kamerunischen Vaters und einer haitianischen Mutter, vereint sie in ihrer Musik die Rhythmen der Karibik mit Folk-, Soul- und Reggae-Einflüssen.

Mit ihrer warmen Stimme, ihrer positiven Ausstrahlung und ihren authentischen Texten über Liebe, Hoffnung und Resilienz schafft sie eine besondere Verbindung zum Publikum. JAÏ singt auf Haitisch-Kreolisch und trägt damit ihr kulturelles Erbe in die Welt hinaus. Ihre Konzerte sind mehr als musikalische Darbietungen – sie laden zum Mitmachen, Zuhören und gemeinsamen Erleben ein.

Zur Hanfparade am 8. August 2026 begrüßen wir auf der Bühne eine Künstlerin, die für Offenheit, Vielfalt und grenzenlose Musik steht: Willkommen JAÏ!

Auftritt um 20:00 Uhr – Bühne

Mehr zu Ihr und Ihrer Musik auf Ihrer Webseite: linktr.ee/Jai.mizikforlove

JES Bundesverband

JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) ist ein bundesweites Netzwerk von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich unter dem gemeinsamen Dach des JES Bundesverbands für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagieren.

Organisiert nach den Prinzipien der Freiwilligkeit und Solidarität, können sich bei JES alle Menschen engagieren die Drogen konsumieren, konsumiert haben oder substituiert werden.

Unser Name

Unser Name JES ist abgeleitet vom englischen Wort „YES“ . Unser erster Slogan JUST SAY JES  war unsere Antwort auf den Slogan „Just say NO“, den Nancy Reagan im Krieg gegen Drogen geprägt hatte.

Unser Name soll deutlich machen, dass der Konsum von Drogen nicht grundsätzlich negativ ist, dass das Leben in den Drogenszenen nicht nur schwierige, zerstörerische Seiten hat und dass eine Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen nicht immer zu einer Behinderung werden muss. JES wendet sich deshalb auch gegen ein Schwarz-Weiß-Denken, das nur „Alles oder Nichts“, „Abstinenz oder Elend“ kennt.

Weitere Infos auf der Webseite des Vereins: jes-bundesverband.de

Foto von Toni Schuberl

Toni Schuberl

Toni Schuberl sitzt seit 2018 für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag. Er ist von Beruf Rechtsanwalt und Historiker. In seiner Fraktion kümmert er sich vor allem um rechtspolitische Fragen und arbeitet im Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Integration.

Schuberl setzt sich stark für Bürgerrechte und eine moderne Rechtspolitik ein. Besonders bekannt ist er für seine klare Kritik an der Drogenpolitik der CSU. Er wirft Söders Staatsregierung vor, viel zu streng mit dem neuen Konsumcannabisgesetz umzugehen. Obwohl das Gesetz schon seit zwei Jahren gilt, gibt es in Bayern bis heute keine einzige erlaubte Cannabis-Anbauvereinigung. Um die festgefahrene Debatte zu öffnen, organisierte die grüne Landtagsfraktion 2025 einen Runden Tisch. Dort saßen Menschen aus der Cannabisszene zusammen mit Vertreter*innen von Polizei, Justiz und Gesundheitsbehörden. Ziel war es, offen darüber zu sprechen, wie das Gesetz in der Praxis wirkt und wo es Probleme gibt.

Für viel Aufmerksamkeit sorgte Schuberl im April 2024, als er im Außenbereich des Maximilianeums – also am Sitz des Bayerischen Landtags – öffentlich einen Joint rauchte. Er sagte später, er habe damit ein Zeichen gegen den aus seiner Sicht übertriebenen „Verbotswahn der CSU“ setzen wollen. Kurz darauf brachte die CSU im Landtag das Bayerische Cannabisfolgenbegrenzungsgesetz auf den Weg. Dieses Gesetz schränkt das Rauchen von Cannabis im öffentlichen Raum in Bayern deutlich ein. Gegen das Gesetz sind inzwischen mehrere Klagen beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof anhängig.

Persönliche Website: https://toni-schuberl.de/
Biographie beim Bayerischen Landtag: https://www.bayern.landtag.de/abgeordnete/abgeordnete-von-a-z/profil/toni-schuberl

Logo der Tierschutzpartei Berlin

Tierschutzpartei Berlin

Die PARTEI MENSCH – UMWELT – TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) ist eine seit 1993 in ganz Deutschland tätige Partei, die auch in Berlin in der Landes- und Kommunlapolitik tätig ist. Seit der Wahl 2021 sitzen wir in 4 Bezirksverordnetenversammlungen und nehmen so Einfluss auf die Gestaltung der politischen Arbeit in den Bezirken.

Wir sind die Partei, für die Lebewesen, die sonst keine Stimme haben, also sowohl die Tiere, als auch marginalisierte Gruppen in der Bevölkerung, für die sich sonst niemand einsetzt: sozial Schwache, geflüchtete Personen und auch sexuelle Minderheiten.

Wir wollen eine zukunftsorientierte Politik umsetzen, für Deutschland, aber auch für Berlin als Stadt – eine Politik für Mensch, Umwelt und Tier, die sich an sozialer Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschultz und einem Schutz der Tiere orientiert.

Mehr Infos:

Foto von Constantin Koch zur Hanfparade 2025

Constantin Koch

Constantin Koch setzt sich schon länger mit Drogenpolitik auseinander und klärt darüber auf. Anfang 2021 hat er das “Netzwerk für Legalisierung”, das sich für eine neue Drogenpolitik auch über Cannabis hinaus einsetzt, mitbegründet.

Constantin hat als Social Media Manager bei einem Cannabis-Lobbyverband den kompletten CanG-Gesetzgebungsprozess aus der Nähe begleitet und über Social Media zugänglich gemacht. Darüber hinaus ist er schon lange Teil von drogenpolitischen Organisationen und kämpft für eine evidenzbasierte Drogenpolitik. Dieses Jahr moderiert er die Hanfparade.

Reden von Constantin Koch auf der Hanfparade

Constantin Koch - Hanfparade 2024
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Claudia Ak

Claudia Ak, Jahrgang 1966, ist IT-Beraterin sowie leidenschaftliche selbsthilfebegeisterte und drogengebrauchende Frau seit Ende der 70iger-Jahre. Claudia ist seit 2018 wieder aktiv bei JES in Wiesbaden und seit 2022 Südschiene-Koordinatorin des Bundesverbandes JES. Claudia ist Gründerin von JES Wiesbaden und Vorstandmitglied des Bundesverbandes JES. Zudem ist Claudia Beraterin für Medikamente auf Cannabisbasis und langjährige Cannabispatientin wegen einer chronischen Schmerzerkrankung. Eine vernünftige und evidenzbasierte Reformierung der Drogenpolitik hin zu Menschlichkeit, Akzeptanz und Hilfe statt Strafe und Haft ist ihr Herzens- und Lebensthema.

Claudia engagiert mich bei JES, weil die aktuelle Politik mehr Schaden anrichtet als verhindert, weil viel zu viele Menschen wegen der unmenschlichen Drogenpolitik sterben und weil Menschenrechte und Selbstbestimmung seitens der Politik missachtet und ignoriert werden. Weitere Gründe für ihr Engagement sind die Tatsachen, dass die Repression enorme Kosten und viel unnötiges Leid verursacht, dass …die aktuelle Drogenpolitik weder evidenzbasiert noch rational ist und vor allem dass die seit Jahrzehnten sehr schlechte und absurde Drogenpolitik in Deutschland sie kaum schlafen lässt.

JES hat mit beharrlicher Intervention schon viel erreicht und ich möchte dabei mithelfen, das Leben für drogengebrauchende Menschen zu normalisieren und zu verbessern. Sag einfach JES!

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Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft Cannabis Anbauvereinigungen (BCAv)

Bundesarbeitsgemeinschaft Cannabis Anbauvereinigungen (BCAv)

Die Arbeitsgemeinschaft bildet eine zentrale Anlaufstelle für Fragestellungen rund um die Organisation und den Betrieb sowie die Weiterentwicklung von Anbauvereinigungen.

Die BCAv setzt sich aktiv für eine professionelle und gesetzeskonforme Umsetzung des CanG im Bereich der Cannabis-Anbauvereinigungen (Clubs & Genossenschaften) ein. Eine solche kann nur gelingen, wenn es in Deutschland ein flächendeckendes Netz an erfolgreichen und verantwortungsbewussten Anbauvereinigungen gibt.

Doch die Hürden für Anbauvereinigungen sind hoch:organisatorisch, regulatorisch und politisch. Diese Herausforderungen lassen sich für einzelne Vereinigungen ohne Unterstützung nur schwer bewältigen. Die BCAv dient dem Wissensaustausch, der Stärkung und Entwicklung ihrer Mitglieder. Sie fungiert zudem als politisches Sprachrohr mit dem Ziel, einer Überregulierung entgegenzuwirken, sinnvolle Standardisierungen und Zertifizierungen zu entwickeln und die Arbeit der Anbauvereinigungen zu erleichtern.

Weiteres auf der Home: anbauverband.de

Foto von Natascha Barz

Natascha Barz

Natascha Barz vertritt auf der Hanfparade den Verein LEAP „Law Enforcement Against Prohibition“, auf deutsch: Strafverfolger gegen die Prohibition, Abteilung Deutschland.

Ich bin bei LEAP weil ich heute weiß, dass die strafrechtliche Verfolgung von Menschen die Drogen konsumieren falsch ist und deshalb möchte ich die Politik beraten und bei der Gesetzgebung begleiten auf dem Weg zu einer neuen und gerechteren Drogenpolitik.

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